Coppa Italia
Inter und Juventus müssen nachsitzen, ein Schweizer macht Neapel das Leben schwer

Die Spitzenteams der Serie A setzen sich allesamt im Achtelfinale des italienischen Cups durch. Alle drei haben jedoch mehr Mühe als erwartet.

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Kam von der Bank und war dann zur Stelle, als es ihn brauchte: Inters Romelu Lukaku traf zum 2:1 und wurde zum Matchwinner.

Kam von der Bank und war dann zur Stelle, als es ihn brauchte: Inters Romelu Lukaku traf zum 2:1 und wurde zum Matchwinner.

Keystone

(frh) In der Coppa Italia standen am Mittwoch in den Achtelfinals Inter Mailand, SSC Neapel und Juventus Turin im Einsatz. Ein Überblick.

AC Florenz - Inter Mailand 1:2 n. V.

Die unbequeme Fiorentina macht den Mailändern das Leben lange schwer. Den Führungstreffer, ein Elfmeter von Inters Arturo Vidal (40.), egalisieren die Hausherren in der zweiten Halbzeit durch Kouamé (57.). Beim 1:1 bleibt es auch nach 90 Minuten. Damit geht es in die Verlängerung.

Für die Mannschaft von Antonio Conte, der einige seiner Stammkräfte zu Beginn schont, muss schliesslich Toptorjäger Romelu Lukaku die Kohlen aus dem Feuer holen. Kurz bevor es ins Elfmeterschiessen geht, steht der eingewechselte Belgier genau richtig und köpft eine Flanke von Barella wuchtig unter die Latte. Dann ist das Spiel aus - Florenz' Weg im Cup geht zu Ende, Inter ist eine Runde weiter.

SSC Neapel - FC Empoli 3:2

Neapel legt vor, Empoli antwortet - durch einen Schweizer. Das ist das Muster in diesem Spiel. Zweimal gehen die favorisierten Neapolitaner in Führung (di Lorenzo, Lozano), zweimal gleicht Nedim Bajrami aus. Der Schweizer U21-Internationale ging 2019 von den Grasshoppers weg und schloss sich Serie-B-Verein Empoli an. Dort geizte er in der Liga bislang mit Toren, doch in diesem Achtelfinal gegen das illustre Neapel hat der 21-Jährige seinen grossen Auftritt. Der 3:2-Treffer des Maradonaklubs ist dann aber zu viel des Guten für Bajrami und sein Empoli: Sie finden keine Antwort mehr - und scheiden aus.

Der Mexikaner Hirving Lozano erzielte den Treffer zum 2:1 für seine Neapolitaner.

Der Mexikaner Hirving Lozano erzielte den Treffer zum 2:1 für seine Neapolitaner.

Keystone

Juventus Turin - CFC Genua 3:2 n. V.

Juventus, zu Beginn ohne Superstar Cristiano Ronaldo, legt los wie die Feuerwehr. Nach zwei Minuten trifft Kulusevski zum 1:0, 20 Minuten später legt Sturmpartner Morate das 2:0 nach. Genua (ohne Valon Behrami) schafft durch Czyborra den schnellen Anschluss und sorgt in der zweiten Halbzeit für das Highlight in diesem Spiel: Der junge Melegoni pflückt einen abgewehrten Ball am Strafraumrand aus der Luft und versenkt den Ball dann mit ganz viel Effet an Torhüterlegende Buffon vorbei ins rechte Toreck. Beim 2:2 bleibt es auch nach 90 Minuten.

Die Bianconeri, inzwischen mit Ronaldo auf dem Feld, müssen nachsitzen. In der Verlängerung ist es dann der eingewechselte Rafia, der den Meister erlöst und nach einem Abpraller zum 3:2 abschliesst. Juve gewinnt, wenn auch mit viel Glück.

Traf ganz früh für die Alte Dame: Das 20-jährige Top-Talent Dejan Kulusevski (links).

Traf ganz früh für die Alte Dame: Das 20-jährige Top-Talent Dejan Kulusevski (links).

Keystone