Filmfestspiele berlin
Schweizer Film an Berlinale ausgezeichnet

«La Mif» erhält im Wettbewerb «Generation 14plus» an der Berlinale den Grossen Preis der Internationalen Jury für den besten Film. Er erzählt von einer Gruppe junger Frauen, die in einem Erziehungsheim leben.

Drucken
Teilen
Die Jury lobte die «fesselnden und intensiven schauspielerischen Leistungen» der jungen Darstellerinnen.

Die Jury lobte die «fesselnden und intensiven schauspielerischen Leistungen» der jungen Darstellerinnen.

Latido Films

(dpo) Eine Schweizer Filmproduktion wurde an den internationalen Filmfestspielen Berlin ausgezeichnet. «La Mif» von Frédéric Baillif erhielt laut Swiss Films den Grossen Preis der Internationalen Jury für den Besten Film im Wettbewerb «Generation 14plus», wie die Promotionsagentur des Schweizer Filmschaffens am Donnerstag auf ihrer Website mitteilt.

Regisseur Frédéric Baillif arbeitete unter anderem in einer Jugendstrafanstalt.

Latido Films

Die Jury begründete ihre Auszeichnung in einer Mitteilung folgendermassen: «Wie ein rauschender, energiegeladener, pulsierender Herzschlag treibt dieser Film seine Figuren und die Zuschauer*innen mit schonungsloser Ehrlichkeit durch verschiedene klug miteinander verwobene Geschichten und Ereignisse».

Der Preis ist mit 7500 Euro dotiert. Produziert wurde «La Mif» von der Genfer Produktionsfirma Freshprod in Zusammenarbeit mit RTS Radio Télévision Suisse. Regisseur Baillif ist ein ausgebildeter Sozialarbeiter und arbeitete unter anderem in einer Jugendstrafanstalt. In seinem Werk erzählt er von den Krisen und Konflikten in einer Gruppe junger Frauen, die in einem Erziehungsheim lebt. Gemäss Swiss Films entstand der Film in enger Zusammenarbeit mit den jungen Darstellerinnen.

Aktuelle Nachrichten