Auszeichnung
Doppelsieg für Loco Escrito an den Swiss Music Awards – Beatrice Egli schlägt Loredana

Im Hallenstadion Zürich gingen am Freitagabend die Swiss Music Awards über die Bühne. Loco Escrito konnte gleich zwei Preise nach Hause nehmen. Zum dritten Mal in Folge gewann er den «Best Hit».

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Loco Escrito darf gleich zwei Preise nach Hause nehmen: «Best Male Act» und «Best Hit».
13 Bilder
Beatrice Egli freut sich über den Preis als «Best Female Act»
Heimweh erhält den Preis als «Best Group»
Patent Ochsner dürfen den «Outstanding Achievement Award» entgegennehmen.
Blick ins leere Hallenstadion, wo die 14. Swiss Music Awards vergeben wurden
Medienvertreter waren einige da, Zuschauer keine.
Moderiert wurde die Sendung von Nik Hartmann.
Die Band Pegasus trat auf.
Beatrice Egli
Die deutsche Sängerin Zoe Wees war einer der Acts.
Kunz
Lo&Leduc
Zian

Loco Escrito darf gleich zwei Preise nach Hause nehmen: «Best Male Act» und «Best Hit».

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(mg/ldu) Auch nach einem Jahr, in dem die Musik nicht so oft spielte, dürfen die Swiss Music Awards nicht fehlen. Abräumer des Abends war Loco Escrito. Er wurde mit dem Award «Best Male» ausgezeichnet. Und auch die Auszeichnung für den «Best Hit» ging an den Zürcher mit kolumbianischen Wurzeln. Hier konnten die Zuschauer erst während der Sendung ihre Stimme abgeben. Loco Escrito gewann damit den «Best Hit» zum dritten Mal in Folge. Das hat noch niemand geschafft zuvor.

Bei der Verleihung sparte er aber nicht mit Kritik. Bei der Laudatio von Lara Stoll (Slampoetin und Schauspielerin) und auch sonst fehlte ihm «Pepp und Positivität». «Es braucht grosse Träume, um Hits zu schreiben.»

Mit Spannung war das Duell zwischen Beatrice Egli und Loredana in der Kategorie Best Female erwartet worden. Die Schlagersängerin setzte sich schliesslich gegen die Rapperin, die 2020 als «Best Breaking Act» ausgezeichnet wurde, durch und konnte einen Betonstein mit nach Hause nehmen.

Loredana schien die Verleihung nicht zu interessieren: Sie schaltete sich gar nicht erst hinzu.

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Die Männergruppe Heimweh erhielt den Award für das «Best Album». Weitere Gewinner des Abends waren Gotthard («Best Group»), Caroline Alves («SRF 3 Best Talent»), Megawatt («Best Breaking») und Arma Jackson («Best Act Romandie»).

Den wichtigen Artist-Award erhielt Trummer. Der Berner Musiker hatte im vergangenen Jahr ein Album über seine Familiengeschichte gemacht und sitzt auch in der Taskforce Culture, die sich in Bundesbern für die Kultur einsetzt. Der Artist-Award wird von den anderen Künstlern vergeben, bei den anderen Preisen ist es meist eine Mischung aus Jury- und Publikumsstimmen.

Dank per Liveschaltung

Bereits länger bekannt war, dass Patent Ochsner den Outstanding Achieve­ment Award erhalten. Damit wurde die Berner Truppe um Büne Huber für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Die Laudatio auf die Ochsners hielt Bänz Friedli. Mehrere der Künstler bedankten sich für ihren Preis per Liveschaltung – wegen der Coronapandemie waren nur wenige Gäste vor Ort zugelassen.

Büne Huber: «Wir werden gefeiert, aber wie es weitergeht, wissen wir nicht»:

Nachdem die letzten beiden Ausgaben im Luzerner KKL durchgeführt wurden, kehrte die Preisverleihung dieses Mal wieder in das Zürcher Hallenstadion zurück. Ohne Zuschauer. Durch die Sendung führte Nik Hartmann, sie wurde auf 3+ übertragen. Als Showacts traten unter anderem Dodo, Kunz, Lo & Leduc und Pe­gasus auf.

Alle internationalen Preise finden Sie unter www.swissmusicawards.ch

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