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Zermatt und Unteriberg
Absturz und «harte Landung»: Zwei Helikopterunfälle am gleichen Tag

Am Samstagnachmittag ist in Unteriberg (SZ) ein Helikopter verunglückt. Der Pilot hat sich beim Absturz aus wenigen Metern Höhe leicht verletzt. Ein paar Stunden vorher war es auch in Zermatt zu einem Helikopterunfall gekommen.

Online-Redaktion
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Die Bergungsarbeiten in Unteriberg.

Die Bergungsarbeiten in Unteriberg.

BRK News

Der Unfall ereignete sich am Samstagnachmittag um ungefähr 16 Uhr in der Schwyzer Gemeinde Unteriberg: Ein Helikopter stürzte ab und landete im Schnee .

Es war der viele Schnee auf 940 Metern über Meer, ein natürlicher Aufprallschutz, der den Piloten womöglich vor schweren Verletzungen verschont hat. Das berichtet der Bote der Urschweiz. Laut Polizeiangaben wurde der 47-jährige Pilot mit nur leichten Verletzungen hospitalisiert. Vor Ort waren ein Team des Rettungsdiensts Einsiedeln und ein Rega-Heli im Einsatz.

Der Helikopter blieb im Kanton Schwyz auf der Seite im Schnee liegen.

Der Helikopter blieb im Kanton Schwyz auf der Seite im Schnee liegen.

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Mitarbeitende der Schweizerischen Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) sind aufgeboten worden. Sie werden den exakten Unfallhergang ermitteln. Beim verunglückten Heli handelt es sich um eine Maschine eines US-amerikanischen Herstellers. Die einheimische Helikopterfirma gibt auf ihrer Website an, dieser Heli sei oft für Filmaufnahmen in der Luft. Das Modell gilt als besonders leise und sicher. Der Helikopter war am Samstag den ganzen Tag über in der Luft. Am Mittag umkreiste er den Grossen Mythen und war am Nachmittag im Raum Appenzell gesichtet worden.

Ebenfalls am Samstag, 18. Dezember, ereignete sich in Zermatt ein Helikopter-Vorfall: Wie die Air Zermatt auf ihrer Website schreibt, kam es gegen zehn Uhr morgens zu einer harten Landung auf dem Gebirgslandeplatz «Alphubel». Ein Privatpilot, der einen Helikopter vom Typ Lama der Air Zermatt AG gemietet hatte, habe die Maschine stark beschädigt. Einer der drei Passagiere wurde vorsorglich zur Abklärung ins Spital Visp geflogen. Der Vorfall ist ebenfalls Gegenstand einer Sust-Untersuchung.

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