Zank um Stadion
Stadt Zürich und Implenia einigen sich bei Streit um Letzigrund

Der jahrelange Rechtsstreit um das Letzigrund-Stadion ist beigelegt: Die Stadt Zürich und der Baukonzern Implenia haben sich nun in den offenen Punkten geeinigt.

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Sorgten für viel Zoff: die Stützpfeiler. Die Stadt liess sie einbauen, weil sie Mängel am Dach geltend machte. Implenia fand diese wiederum überflüssig.

Sorgten für viel Zoff: die Stützpfeiler. Die Stadt liess sie einbauen, weil sie Mängel am Dach geltend machte. Implenia fand diese wiederum überflüssig.

Keystone

(dpo) Gross war damals die Freude im Sommer 2007, als das neue Letzigrund Stadion eingeweiht wurde. Gerade rechtzeitig für die Fussball-Europameisterschaft 2008, die in der Schweiz und Österreich ausgetragen wurde. Allerdings zeigten sich nach der EM gemäss der Stadt Zürich Mängel am Stadion.

Die Limmatstadt holte sich beim verantwortlichen Baukonzern Implenia die vertraglich vereinbarte Garantiesumme von 12 Millionen Franken ab. Implenia wiederum erhob verschiedene Ansprüche auf Mehrvergütung und Ersatz von weiteren entstandenen Kosten gegenüber der Stadt Zürich. Es folgte ein jahrelanger Rechtsstreit der beiden Parteien vor den Gerichten. Doch das sind tempi passati.

Implenia und die Stadt Zürich haben sich in den noch offenen Punkten nun mit einem Vergleich geeinigt, wie beide Parteien am Mittwoch verlauten lassen. Dabei würden beide auf weitere, allfällig noch offene Forderungen verzichten.

Das Vergleichsergebnis ist bereits im Jahresabschluss 2020 von Implenia berücksichtigt worden und hat gemäss eigenen Angaben keinen negativen Einfluss auf das Unternehmensergebnis.