Vakzin
Impfung für Jugendliche kommt voraussichtlich Anfang Juli

Der Bund wird die Corona-Impfung für Jugendliche voraussichtlich Anfang Juli empfehlen. Das sagt Christoph Berger, Präsident der Eidgenössischen Kommission für Impffragen.

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Christoph Berger ist seit 2015 Präsident der Eidgenössischen Kommission für Impffragen (Ekif).

Christoph Berger ist seit 2015 Präsident der Eidgenössischen Kommission für Impffragen (Ekif).

Keystone

Bund und Kantone treiben mit Hochdruck ihre Impfkampagne voran. Aktuell ist ein Viertel der erwachsenen Bevölkerung hierzulande vollständig geimpft. Doch wann wird der Bund die Impfung auch für 12- bis 16-Jährige empfehlen? Laut Christoph Berger soll dies bald der Fall sein:

«Voraussichtlich Anfang Juli werden wir das machen. Genau kann ich es noch nicht sagen»,

sagte der Präsident der Eidgenössischen Kommission für Impffragen (Ekif) zu den Tamedia-Zeitungen am Donnerstag. «Wir beschäftigen uns derzeit mit der Frage, wie wir dieser Gruppe die Impfung empfehlen wollen», so Berger. Vorerst käme für sie nur der Pfizer- Impfstoff infrage.

Die Berner Kantonsärztin stellte an der jüngsten Medienkonferenz der Corona-Fachexperten eine «beginnende Sättigung» bei den Impfungen fest, Termine würden «länger oder ganz offen bleiben». Dem widerspricht Christoph Berger. Es gäbe jetzt genug Impfstoffe und keine Warteschlangen. «Das führt dazu, dass ab und zu ein Impftermin frei bleibt. Eine Impfsättigung haben wir aber deswegen nicht», so der Präsident der Ekif.

Ob die Corona-Impfung aufgefrischt werden muss, weiss Christoph Berger zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht. «Es könnte sein, dass es Auffrischimpfungen braucht, aber ich gehe nicht davon aus, dass alle sie brauchen werden.» Gut sei, dass man sich jetzt schon auf diese Möglichkeit vorbereite. «Wir werden schauen, wie häufig Re-Infektionen bei Geimpften sind. Das wird uns die Antwort geben», sagt Berger. (dpo)

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