Schützentradition
Mit Gewehr oder Pistole: Über 103'000 Personen absolvieren das Feldschiessen

Nach der Corona-Pandemie war endlich wieder ein reguläres Feldschiessen möglich. Zu Zehntausenden fanden sich die Schützen in den Schiessständen ein – 41 erreichten das Maximalresultat.

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In der ganzen Schweiz nahmen über 103'000 Personen am eidgenössischen Feldschiessen teil – hier in Blumenstein im Berner Oberland.

In der ganzen Schweiz nahmen über 103'000 Personen am eidgenössischen Feldschiessen teil – hier in Blumenstein im Berner Oberland.

Keystone

103'672 Schützinnen und Schützen haben am Wochenende am eidgenössischen Feldschiessen teilgenommen. In der ganzen Schweiz fanden sich die Teilnehmenden von Freitag bis Sonntag im Schiessstand ein, um ihr Können mit Gewehr oder Pistole unter Beweis zu stellen. 41 Schützinnen und Schützen erreichten denn auch das Punktemaximum von 72 Punkten (Gewehr) beziehungsweise 180 Punkten (Pistole), wie der Schweizer Schiesssportverband am Sonntagabend mitteilte.

Seit der Corona-Pandemie ist die Teilnahme nicht mehr nur am offiziellen Wochenende möglich. Bis am 31. August kann das Feldschiessen in den Vereinen absolviert werden. Das Eidgenössische Feldschiessen ist ein Traditionsanlass im Schiesssport. Seit 1872 gibt es das Schiessen für Gewehrschützen, seit 1919 auch für Pistolenschützinnen. (aka)

Höchste Konzentration: Die Schützen nehmen die 300 Meter entfernten Zielscheiben ins Visier.

Höchste Konzentration: Die Schützen nehmen die 300 Meter entfernten Zielscheiben ins Visier.

Keystone