Reisen
Stau, Stau und nochmals Stau an Auffahrt – Über eineinhalb Stunden Wartezeit vor Gotthard

Wer über Auffahrtmit dem Auto in den Süden wollte, brauchte viel Geduld. Auf der Nord-Süd-Achse standen die Reisenden seit Donnerstag früh Schlange. Aber auch in anderen Teilend der Schweiz herrschte reger Verkehr.

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Wie schon über Ostern stauten sich auch an Auffahrt die Autos vor dem Gotthardtunnel. (Archiv)

Wie schon über Ostern stauten sich auch an Auffahrt die Autos vor dem Gotthardtunnel. (Archiv)

Keystone

Es ist so sicher, wie das Amen in der Kirche: Die Blechlawine an Auffahrt. Auch dieses Jahr zog es viele Deutschschweizerinnen und Deutschschweizer mit dem Auto in den Süden. Entsprechend standen die Reisenden auf der Nord-Süd-Achse bereits seit Donnerstagmorgen 5 Uhr Schlange, wie der Verkehrsinformationsdienst Viasuisse mitteilte.

Am Nachmittag verzeichnete der TCS vor dem Nordportal des Gotthardtunnels immer noch einen Stau von 10 Kilometern Länge. Für die Autofahrer bedeutete dies eine Wartezeit von einer Stunde und 40 Minuten. Nicht besser erging es denen, die auf die Kantonsstrasse zwischen Erstfeld und Göschenen auswichen oder die Route A13 San Bernardino: auch hier staute sich der Verkehr.

Stau, so weit das Auge reicht

Allgemein waren am Donnerstag starke Nerven auf den Schweizer Strassen gefragt. So etwa im Raum Basel, auf der A2 Richtung Luzern, wo zwischen Augst und Sissach die Reisenden gemäss Viasuisse am Nachmittag mit rund einer halben Stunde mehr Reisezeit rechnen mussten.

Ein starkes Verkehrsaufkommen beobachtete der Informationsdienst zudem in der Region Solothurn, zwischen Gunzgen-Nord und Kriegstetten, sowie auf dem Weg von Zürich Richtung Ostschweiz entlang des Zürich- und Walensees. Ebenfalls gefragt war der Autoverlad Lötschberg. In Kandersteg mussten die Autofahrer zuweilen zwei Stunden warten, ehe sie mit ihrem Fahrzeug auf den Zug konnten. (dpo)