Publikation im Bundesblatt
Individualbesteuerung: Für Volksinitiative darf nun offiziell gesammelt werden

Für die am Montag von den FDP Frauen lancierte Volksinitiative «Für eine zivilstandsunabhängige Individualbesteuerung» dürfen nun auch offiziell Unterschriften gesammelt werden.

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Susanne Vincenz-Stauffacher, FDP-Frauen-Chefin und Nationalrätin, am Montag beim Start der Individualbesteuerungs-Initiative in Bern.

Susanne Vincenz-Stauffacher, FDP-Frauen-Chefin und Nationalrätin, am Montag beim Start der Individualbesteuerungs-Initiative in Bern.

Keystone

(sat) Dies geht aus der Publikation der sogenannte Steuergerechtigkeits-Initiative im Bundesblatt vom Dienstag hervor. Demnach haben die Initianten ab sofort eineinhalb Jahre Zeit, die für das Zustandekommen nötigen 100'000 gültigen Unterschriften zu sammeln. Hinter der Initiative zur Einführung der Individualbesteuerung stehen namentlich die FDP Frauen Schweiz. In dem breit abgestützten, 27-köpfigen Initiativkomitee sind aber auch Mitglieder der Parteien Mitte, GLP, SP und Grüne vertreten.

In einer Mitteilung vom Dienstag stellt sich zudem der Arbeitnehmerdachverband Travailsuisse hinter das Volksbegehren. Die Individualbesteuerung strebe eine zivilstandsunabhängige Besteuerung an. Diese Art der Besteuerung sei nicht nur gerechter, sondern fördere auch die Erwerbstätigkeit der Frauen. Travailsuisse-Präsident Adrian Wüthrich sitzt denn auch – nebst beispielsweise Arbeitgeberpräsident Valentin Vogt – im Initiativkomitee.

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