Öffentlicher Verkehr
Fahrplanwechsel vom Sonntag: SBB ziehen positive Zwischenbilanz

Seit Sonntag fährt der öffentliche Verkehr in der Schweiz nach einem neuen Fahrplan. Die SBB sind mit dem Wechsel zufrieden und ziehen eine erste positive Zwischenbilanz.

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«Stabiler Betrieb»: Die SBB sind zufrieden mit dem Fahrplanwechsel.

«Stabiler Betrieb»: Die SBB sind zufrieden mit dem Fahrplanwechsel.

Keystone

Der Fahrplanwechsel sei geglückt und der Betrieb laufe stabil, teilten die SBB am Sonntag mit. Der neue Fahrplan schafft zusätzliche Verbindungen – national und international. So wird etwa im Tessin das ÖV-Angebot massiv ausgebaut und im Fernverkehr beispielsweise der IC5 Genf–Zürich–St. Gallen bis nach Rorschach verlängert. Und die Linie «Aare-Linth» der Südostbahn (SOB) verbindet neu Bern via Burgdorf–Zürich–Ziegelbrücke mit Chur.

Auch bei den internationalen Verbindungen tat sich einiges: Bereits am Samstagabend kurz vor 22 Uhr verliess etwa der neue Nightjet in Richtung Amsterdam den Hauptbahnhof in Zürich. Neu kann man damit täglich von Zürich über Basel nach Amsterdam reisen. Auch können seit Sonntag Reisende erstmals ohne umzusteigen von Zürich via Arth-Goldau und dem Tessin nach Parma und Bologna fahren. Zudem verkürzte sich mit dem Fahrplanwechsel bei vorerst drei von sechs Verbindungen die Reisezeit zwischen Zürich und München um rund 30 Minuten. (abi)

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