Nationalrat
FDP nominiert Maja Riniker als zweite Vizepräsidentin: Bereits 2025 könnte sie «höchste Schweizerin» werden

Die 44-jährige Aargauerin sitzt erst seit 2019 im Nationalrat. Nun ist sie von der FDP Schweiz als zweite Vizepräsidentin des Nationalrats nominiert worden.

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Erst seit 2019 im Nationalrat, könnte die Aargauerin Maja Riniker (FDP) bereits 2025 das Nationalratspräsidium übernehmen.

Erst seit 2019 im Nationalrat, könnte die Aargauerin Maja Riniker (FDP) bereits 2025 das Nationalratspräsidium übernehmen.

Keystone

An ihrer Fraktionssitzung hat die FDP die Aargauer Nationalrätin Maja Riniker für das zweite Vizepräsidium des Nationalrats nominiert, wie die Partei am Freitagnachmittag schreibt. Die Wahl im Nationalrat erfolgt zu Beginn der Wintersession.

Sofern alles turnusgemäss abläuft und Riniker nächstes Jahr als Nationalrätin wiedergewählt wird, würde die 44-jährige Betriebsökonomin 2025 das Ratspräsidium übernehmen. Nach der Grünen Irène Kälin, die im laufenden Jahr das Amt der «höchsten Schweizerin» innehat, könnte also bald die nächste Aargauerin zum Zug kommen.

Sie wäre die dritte Frau in Folge, die den Nationalrat für die FDP präsidiert

Maja Riniker wurde 2019 in den Nationalrat gewählt. Sie ist Mitglied der Sicherheitspolitischen Kommission sowie der Redaktionskommission. Zuvor war sie fünf Jahre Mitglied des Grossen Rats des Kantons Aargau.

Die FDP präsentiert Maja Riniker als «ausgezeichnete Kandidatin für das zweite Vizepräsidium». Wenn sie Ende 2024 zur Nationalratspräsidentin gewählt würde, wäre sie nach Isabelle Moret (2020) und Christa Markwalder (2016) die dritte Frau in Folge, die dieses Amt für die Freisinnigen bekleiden würde. Es wäre zudem das 15. Mal, dass eine Aargauerin oder ein Aargauer das Amt des «höchsten Schweizers» oder der «höchsten Schweizerin» innehat. (aka)