Naher Osten
Die Schweiz ist besorgt über Eskalation der Gewalt in Israel

Die Schweiz ruft im Konflikt zwischen Israel und Palästina zur sofortigen Deeskalation und zur Einhaltung des Völkerrechts auf. Das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) verfolgt die Entwicklung aufmerksam.

Drucken
Teilen
Das EDA ist besorgt über die Eskalation im Nahen Osten.

Das EDA ist besorgt über die Eskalation im Nahen Osten.

Keystone

Das EDA sei äusserst besorgt über die Eskalation der Gewalt in Israel und im Besetzten Palästinensischen Gebiet. Das teilte das Departement am Mittwoch mit. Das EDA verurteilt einerseits den Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen auf Israel, andererseits bedauert es die israelischen Militäroperationen im Gazastreifen. Beide Aktionen führten zu mehreren Toten und Verletzten. Das EDA verfolge die Entwicklungen aufmerksam und bleibe mit allen Parteien in Kontakt, damit die Lage möglichst schnell entschärft werden könne, heisst es weiter.

«Die Gewalteskalation muss sofort aufhören, damit es nicht zu weiteren Toten und Verletzten kommt», wird Bundesrat Ignazio Cassis in der Mitteilung zitiert. Er appelliere ein weiteres Mal an alle Parteien, ihre völkerrechtlichen Verpflichtungen, insbesondere das humanitäre Völkerrecht, einzuhalten und die Zivilbevölkerung und die Infrastruktur zu schützen.

Die Schweiz ist gemäss Mitteilung weiterhin überzeugt, dass nur eine von beiden Seiten verhandelte Zweistaatenlösung zu einem dauerhaften Frieden zwischen Israelis und Palästinensern führen kann. Daher spricht sich die Schweiz erneut dafür aus, den historischen Status quo auf dem Haram al-Sharif / Tempelberg in Jerusalem beizubehalten. (abi)

Aktuelle Nachrichten