Landwirtschaft
Sozialversicherung: Parlament verbessert Schutz für Bäuerinnen

Schweizer Bäuerinnen werden besser vor Risiken bei Krankheit, Unfall oder Invalidität geschützt. Dieser Ansicht ist das Parlament. Es hat den Bundesrat beauftragt, den Sozialversicherungsschutz anzupassen.

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Bäuerinnen werden künftig besser vor Risiken bei Krankheit, Unfall oder Invalidität geschützt.

Bäuerinnen werden künftig besser vor Risiken bei Krankheit, Unfall oder Invalidität geschützt.

Keystone

Der Bundesrat kann das Landwirtschaftsgesetz zum Schutz der Bäuerinnen anpassen. Dazu hat ihn das Parlament mit Vorstössen beauftragt. Auch der Bundesrat befürwortet das Anliegen.

Ziel ist es, den Sozialversicherungsschutz von auf dem Betrieb mitarbeitenden Ehegattinnen und -gatten zu verbessern. Damit sollen Risiken bei Krankheit, Unfall oder Individualität möglichst reduziert werden. Konkret geht es um die Einführung eines Mindestschutzes gegen Verdienstausfall und eine verbesserte Altersvorsorge.

Falle ein Ehepartner länger auf dem Hof aus, müsse zudem oft auf teure externe Arbeitskräfte zurückgegriffen werden, argumentierte die Freiburger FDP-Ständerätin Johanna Gapany in ihrem Vorstoss. Nur ein ausreichender Schutz gegen die finanziellen Folgen eines solchen Risikos könne sicherstellen, dass die Bauernfamilien ihr Einkommen halten könnten.

Eigentlich hat der Bundesrat dieses Anliegen in die Vorlage zur Agrarpolitik 2022+ aufgenommen und eine entsprechende Gesetzesgrundlage vorgeschlagen. Jedoch haben sowohl der Stände- als auch der Nationalrat die Beratung der Vorlage sistiert. Deshalb soll nun eine separate Vorlage den Sozialversicherungsschutz verbessern. (abi/rwa)

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