Korruption
Schweiz führt illegal erworbene Gelder nach Peru zurück

Die Schweiz und Luxemburg überweisen unrechtmässig erworbene Vermögen wieder an Peru zurück. Die Gelder stammen aus Korruptionshandlungen in Peru.

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Die restituierten Vermögen sollen laut Bundesrat Ignazio Cassis in Projekte zur Stärkung der peruanischen Gerichte fliessen. (Archivbild)

Die restituierten Vermögen sollen laut Bundesrat Ignazio Cassis in Projekte zur Stärkung der peruanischen Gerichte fliessen. (Archivbild)

Keystone

(dpo) Dazu haben die Schweiz, Luxemburg und Peru ein trilaterales Abkommen unterzeichnet. Die Schweiz restituiert 16,3 Millionen US-Dollar, Luxemburg 9,7 Millionen Euro, so dass insgesamt 26 Millionen US-Dollar wieder nach Peru zurückfliessen, heisst es in einer Mitteilung des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten (EDA) vom Donnerstag.

Durch die Kooperation mit den peruanischen und luxemburgischen Behörden hat die Schweiz eine Lösung gefunden, die «den Menschen in Peru zugutekommt», lässt sich Aussenminister Ignazio Cassis in der Mitteilung zitieren. Demnach sollen die Gelder in Projekte zur Stärkung der peruanischen Gerichte sowie der Strafverfolgungs- und Justizbehörden fliessen.

Bereits zwischen 2002 und 2006 hatte die Schweiz laut EDA rund 93 Millionen US-Dollar illegal erworbene Vermögen an Peru zurückgeführt.

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