Impfstrategie
Coronavirus: Kanton Zürich setzt auf elf Impfzentren

Der Kanton Zürich setzt beim Impfen auf elf Impfzentren, die auf den regionalen Spitälern basieren. Insgesamt sollen im Kanton künftig über 20'000 Impfungen pro Tag möglich sein.

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Neben dem bereits in Betrieb stehenden Impfzentrum am EBPI am Hirschengraben werden künftig im Kanton Zürich zehn weitere Zentren zur Verfügung stehen.

Neben dem bereits in Betrieb stehenden Impfzentrum am EBPI am Hirschengraben werden künftig im Kanton Zürich zehn weitere Zentren zur Verfügung stehen.

Keystone

(abi) Wenn ab dem zweiten Quartal grössere Mengen Impfstoff zur Verfügung stehen, werden im Kanton Zürich elf Impfzentren bereitstehen. Das teilte die kantonale Gesundheitsdirektion am Dienstag mit. Die Impfzentren entstehen in Zusammenarbeit mit den regionalen Spitälern. So werde ein Netz von Impfmöglichkeiten aufgezogen, das der Bevölkerung den Zugang zur Impfung möglichst einfach machen soll. Zu diesem Netz zählen auch Hausärzte und Apotheken.

Über den ganzen Kanton verteilt stehe damit eine flexible Kapazität von über 20'000 Erst- und Zweitimpfungen pro Tag zur Verfügung, heisst es weiter. «Mit den elf Impfzentren können wir in Kombination mit den Hausärzten und Apotheken den Kanton optimal abdecken und der Bevölkerung in allen Kantonsteilen einen möglichst einfachen Zugang zu einer Impfmöglichkeit bieten», wird Regierungsrätin Natalie Rickli zitiert. Damit könne eine rasche und wirkungsvolle Durchimpfung der Bevölkerung sichergestellt werden.

Zudem will die Gesundheitsdirektion rechtzeitig eine Registrierungsmöglichkeit zur Verfügung stellen. Impfwillige können so ihre Daten erfassen und anschliessend entsprechend der Prioritäten der Impfstrategie einen Impftermin am bevorzugten Standort buchen.