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Dank Impfung: Einkaufslieferdienst Amigos wird eingestellt

Da die Risikogruppen dank der Impfung besser geschützt sind, braucht es den Einkaufs- und Lieferdienst von Pro Senectute und der Migros nicht mehr.

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Einkaufen und liefern für besonders gefährdete Menschen war während der Pandemie gefragt.

Einkaufen und liefern für besonders gefährdete Menschen war während der Pandemie gefragt.

Keystone

Adios Amigos. Pro Senectute und die Migros stellen den Einkaufsdienst Amigos per Ende Mai ein. Er sei nicht mehr nötig, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch. Dies wegen der «fortschreitenden Durchimpfung». Mit dem Einkaufs- und Lieferdienst seien insgesamt 84’000 Bestellungen von 29'000 freiwilligen Bringerinnen und Bringern in 14 Monaten geliefert worden. Dabei wurden vor allem Seniorinnen und Senioren unterstützt, die aus Angst vor einer Ansteckung nicht mehr selber einkaufen wollten – es profitierten aber auch Personen in Quarantäne oder Selbstisolation.

«Aktuell, da die Impfkampagne gut voranschreitet und Schutzmassnahmen vorhanden sind, müssen sich gefährdete Menschen grossmehrheitlich nicht mehr in Selbstisolation begeben», heisst es in der Mitteilung. Sollte aber die Pandemie doch noch nicht in Bälde «Hasta la vista» sagen, können sich die beteiligten Partner eine Wiederaufnahme von Amigos durchaus vorstellen. «Sollte Amigos wieder ein wichtiges Bedürfnis sein, um die Menschen vor einer Ansteckung zu schützen, könnten wir den Service schnell wieder aktivieren», so Pro Senectute. (mg)

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