Gesundheitsschutz
Test- und Zertifikatspflicht: Zürich erlässt strengere Regeln für Heime und Spitex

Wer im Kanton Zürich jemanden im Heim oder im Spital besuchen will, braucht ab Oktober ein Covid-Zertifikat. Spitexmitarbeitende müssen sich regelmässig testen lassen.

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Für den Besuch im Spital braucht es im Kanton Zürich bald das Zertifikat. (Symbolbild)

Für den Besuch im Spital braucht es im Kanton Zürich bald das Zertifikat. (Symbolbild)

Keystone

Weil die Entwicklung der epidemiologischen Lage in den Herbst- und Wintermonaten unklar ist, will die Zürcher Regierung den Gesundheitsschutz von Spital-Patientinnen und Heimbewohnern stärken. Um den sozialen Austausch weiterhin möglich zu machen, erlässt sie für Besucher von Heimen, Spitälern und sozialen Einrichtungen eine Zertifikatspflicht. Diese gilt für alle, die älter als 16 Jahre sind, wie die Staatskanzlei am Freitag mitteilt.

Angestellte von Spitälern, Heimen und Spitex-Institutionen müssen zudem entweder über ein gültiges Zertifikat oder ein negatives Testergebnis verfügen. Die Gesundheitsdirektion weitet die wöchentliche Testpflicht auf zwei Tests pro Woche aus. Zudem sind neu auch die Spitex-Mitarbeitenden betroffen. Die neue Verordnung tritt am 4. Oktober in Kraft und ist vorerst bis zum 22. Januar 2022 befristet.

Auch für die Schulen hat der Kanton Zürich neue Anforderungen definiert. Unter anderem hat er im Bereich der Volksschule eine Maskenpflicht in Innenräumen für alle Erwachsenen erlassen. In den Schulen der Sekundarstufe II sind laut Mitteilung grundsätzlich alle Personen, einschliesslich der Schülerinnen und Schüler, zum Tragen einer Maske verpflichtet. Wer über ein gültiges Covid-Zertifikat verfügt oder an wöchentlichen repetitiven Tests teilnimmt, kann von der Maskentragpflicht befreit werden. (agl)

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