Coronavirus
In Zug und Schwyz gilt in Innenräumen neu wieder eine Maskenpflicht

Kino, Fitnesscenter und Co.: Die Kantone Zug und Schwyz haben ihre Coronamassnahmen wieder ausgeweitet. Neu muss in allen öffentlich zugänglichen Innenräumen eine Maske getragen werden.

Drucken
Die Kantone Zug und Schwyz haben die Maskenpflicht ausgeweitet. Neu muss auch im Kino wieder eine Maske getragen werden. (Symbolbild)

Die Kantone Zug und Schwyz haben die Maskenpflicht ausgeweitet. Neu muss auch im Kino wieder eine Maske getragen werden. (Symbolbild)

Keystone

Der Kanton Zug registriere die höchsten täglichen Fallzahlen seit Beginn der Pandemie und auch die Spitalbelastung habe ein besorgniserregendes Niveau erreicht, teilte die kantonale Gesundheitsdirektion am Dienstag mit. Neu gilt darum ab Donnerstag in allen öffentlich zugänglichen Innenräumen wieder eine Maskenpflicht – auch dort, wo bisher durch die Zertifikatspflicht darauf verzichtet werden konnte. Dazu zählen etwa Museen, Fitnesscenter, Konzerte, Restaurants, Bars oder Clubs. In Gastrobetrieben darf die Maske abgezogen werden, wenn man am Tisch sitzt.

Ausserdem müssen neu alle Zuger Schülerinnen und Schüler sowie Lehrpersonen in allen Schulklassen ab der Primarstufe eine Maske tragen. Die Schüler können sie allerdings ablegen, wenn sie am Pult sitzen. Weiter gilt die Maskenpflicht neu auch in für Besuchenden zugänglichen Bereiche in Pflegeheimen und Spitälern. Die Massnahme ist vorerst bis am 20. Februar 2022 befristet.

Schwyz empfiehlt Betrieben wieder Homeoffice

Analog zum Kanton Zug hat auch der Schwyzer Regierungsrat am Dienstag eine generelle Maskenpflicht an Veranstaltungen in Innenräumen sowie in öffentlich zugänglichen Einrichtungen beschlossen. Das teilte die Staatskanzlei gleichentags mit.

In Alters- und Pflegeheimen sowie in Spitälern gelte zudem sowohl für Mitarbeitende als auch für Besucherinnen und Besucher eine Zertifikats- oder Testpflicht. Ausserdem empfiehlt der Regierungsrat den Arbeitgebenden, wenn möglich Homeoffice anzuordnen. Die kantonalen Massnahmen gelten ab Donnerstag bis vorerst am 24. Dezember. (abi)

Aktuelle Nachrichten