Coronamassnahmen
Gewerkschaften und Verbände fordern «Strategie der Solidarität»

Die Angst vor der dritten Welle: Gewerkschaften und Verbände verlangen vom Bundesrat eine Strategie, die Arbeitnehmende schützt und unterstützt.

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Verschiedene Gewerkschaften und Verbände verlangen vom Bundesrat Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung.

Verschiedene Gewerkschaften und Verbände verlangen vom Bundesrat Massnahmen zum Schutz der Bevölkerung.

Keystone

(abi) Entscheide aufgrund wissenschaftlicher Erkenntnisse, Schutzkonzepte an sämtlichen Arbeitsstätten, strengere Kontrollen oder verlängerter Anspruch auf Arbeitslosengelder: Verschiedene Gewerkschaften und Berufsverbände haben am Dienstag eine gemeinsame Forderung nach einer «Strategie der Solidarität» an den Bundesrat gerichtet. Diese soll Arbeitnehmende schützen und unterstützen, heisst es in einer gemeinsamen Medienmitteilung.

Unia, Vpod, SBK, Syna, SVBG und Labmed fordern, dass die Regierung verschiedene gesundheitliche, soziale und wirtschaftliche Massnahmen trifft. Dazu zählen etwa, dass Entscheidungen über Lockerungen nicht von Arbeitgeberlobbys diktiert werden dürfen oder 100 Prozent Kurzarbeitsentschädigung für Löhne bis 5000 Franken netto.

Die Gewerkschaften und Verbände reagierten damit auf eine Medienkampagne, die weite Teile der Arbeitgeberverbände führten, um die Corona-Schutzmassnahmen so schnell wie möglich zu schleifen, heisst es in der Mitteilung.