coronakrise
Grüne und Grünliberale fordern strengere Massnahmen und mehr Unterstützung

In einem Brief an den Bundesrat fordern die Parteipräsidenten Balthasar Glättli (Grüne) und Jürg Grossen (GLP) eine «zeitlich beschränkte Phase mit weitergehenden Massnahmen».

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«Hüst und Hott»: Grünen-Präsident Balthasar Glättli zweifelt an der bisherigen Politik des Bundesrates. (Archivbild)

«Hüst und Hott»: Grünen-Präsident Balthasar Glättli zweifelt an der bisherigen Politik des Bundesrates. (Archivbild)

Keystone

(wap) In einem auf Samstag datierten und am Sonntag über Twitter veröffentlichten Brief an den neuen Bundespräsidenten Guy Parmelin fordern die Präsidenten der Grünen und der Grünliberalen schärfere Massnahmen im Kampf gegen das Coronavirus. In dem von den Parteipräsidenten Balthasar Glättli und Jürg Grossen unterzeichneten Brief geht es konkret um «eine zeitlich beschränkte Phase mit weitergehenden Massnahmen, begleitet von der notwendigen wirtschaftlichen Unterstützung».

Die Parteipräsidenten äussern in dem Schreiben ihre «grosse Besorgnis» über die hohe Zahl von Todesfällen und schwerwiegenden Corona-Erkrankungen. Die Gesundheit der Bevölkerung müsse geschützt werden, die Wirtschaft Rechts- und Planungssicherheit erhalten. Ein «monatelanges Hüst und Hott mit der Aufhebung und Wiedereinführung von Coronamassnahmen bei bleibend viel zu hohen Fallzahlen» schade den Interessen von Gesundheit und Wirtschaft.