Ausweitung
Für Kroatien gilt ab nächstem Jahr die volle Personenfreizügigkeit

Der Bundesrat hat die EU darüber informiert, dass die Personenfreizügigkeit 2022 planmässig auf Kroatien ausgeweitet wird. Bisher gelten Schutzklauseln.

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Die in den bilateralen Verträgen festgehaltene Personenfreizügigkeit wird auf Kroatien ausgeweitet. (Archivbild)

Die in den bilateralen Verträgen festgehaltene Personenfreizügigkeit wird auf Kroatien ausgeweitet. (Archivbild)

Keystone

Ab dem 1. Januar 2022 gilt für kroatische Staatsangehörige die volle Personenfreizügigkeit. Bis dato gelten für sie Arbeitsmarktschutzmassnahmen. Nun werden sie Arbeitnehmenden aus den anderen EU/EFTA-Staaten gleichgestellt. Die Schweizer Seite habe am Freitag im Rahmen eine Sitzung des Gemischten Ausschusses zwischen der Schweiz und der EU über den Entscheid des Bundesrates informiert, teilt das Staatssekretariat für Migration mit. Dieser hatte das Ende der Schutzklausel am 1. Oktober beschlossen. Derzeit machen kroatische Staatsangehörige 1,9 Prozent der in der Schweiz lebenden EU/EFTA-Bevölkerung aus. (wap)

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