Ausschreibung
Beschwerde gegen Public-Cloud-Beschaffung eingegangen

Der Bund hat nach einer Ausschreibung fünf Public-Cloud-Anbieter ausgewählt. Nun ist dagegen eine Beschwerde eingegangen. Der Fall liegt nun beim Bundesverwaltungsgericht.

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Der Bund möchte auf Cloud-Dienste von Alibaba und weiteren Konzernen zugreifen.

Der Bund möchte auf Cloud-Dienste von Alibaba und weiteren Konzernen zugreifen.

Keystone

Der Bund will in den kommenden fünf Jahren bis zu 110 Millionen Franken für Cloud-Dienste ausgeben. Ende Juni hatte er nach einer öffentlichen Ausschreibung fünf Anbieter ausgewählt und bekannt gegeben: IBM, Amazon, Oracle, Microsoft und Alibaba. Nun sei zum Verfahren fristgerecht eine Beschwerde eingegangen, teilte die Bundeskanzlei am Mittwoch mit. Über den Inhalt der Beschwerde macht sie auf Anfrage von CH Media keine Angaben.

Klar ist hingegen, dass wegen der Beschwerde das Beschaffungsverfahren vorerst nicht abgeschlossen werden kann. Sie werde nun bearbeitet, damit das Bundesverwaltungsgericht darüber entscheiden könne, heisst es weiter. Wann dies geschieht, ist offen.

Gesucht wurden Anbieter von Public Cloud-Diensten, die «hochwertige, kostengünstige und skalierbare Infrastruktur- und Plattformdienste anbieten sowie über eine breite Palette neuer Technologien und Dienste verfügen». Sie sollen die bundeseigenen Rechenzentren und Private-Cloud-Angebote ergänzen. (abi)

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