Abstimmung
Covid-Gesetz: Überparteiliches Komitee startet Onlinekampagne

Nach den Gegnern formieren sich nun auch die Befürworter des Covid-Gesetzes. Beteiligt sind neben SP, FDP und Mitte auch die Grünen, die Grünliberalen und die EVP.

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Gerhard Pfister (Mitte) und Cédric Wermuth (SP) engagieren sich im Co-Präsidium des Komitees. (Archivbild)

Gerhard Pfister (Mitte) und Cédric Wermuth (SP) engagieren sich im Co-Präsidium des Komitees. (Archivbild)

Keystone

Das Komitee hat den Abstimmungskampf am Freitag mit dem Aufschalten einer Website eröffnet. Im Co-Präsidium sitzen die Parteipräsidenten und Parteipräsidentinnen von SP, FDP und Mitte sowie der Grünen, Grünliberalen und der EVP. Darunter sind nationale Politgrössen wie FDP-Präsident Thierry Burkart, Mitte-Chef Gerhard Pfister, SP-Co-Präsident Cédric Wermuth sowie Balthasar Glättli, Präsident der Grünen.

Die Revision des Covid-Gesetzes sei der «Schlüssel zur Freiheit», heisst es auf der Website. Dank dem Covid-Zertifikat sei wieder «alles möglich». Dies könne sich aber ändern, warnt das Komitee: «Bei einem Nein drohen im Herbst erneut einschneidende Lockdowns und Schutzmassnahmen». Ausserdem drohten wichtige wirtschaftliche Unterstützungen wegzubrechen. Konkret nennt das Komitee das Krankenttaggeld und die Unterstützung von Selbstständigen, aber auch Hilfen für Kulturschaffende und Veranstalter.

Neben dem überparteilichen Komitee setzt sich seit dem Mittwoch eine «Ja-Kampagne der Zivilgesellschaft» für eine Annahme des Covid-Gesetzes ein. Dahinter steht die Firma Mr. Campaigning von Peter Metzinger und die Vereinigung der Freidenkenden, die mit der Kunstfigur des «Freiheitsimpflers» von sich Reden gemacht hat. (wap)

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