Polemik
Köppel Pipi, Sommaruga gaga

Stefan Schmid
Stefan Schmid
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Köppel und Sommaruga sorgten diese Wochen für Schlagzeilen. (Fotomontage)

Köppel und Sommaruga sorgten diese Wochen für Schlagzeilen. (Fotomontage)

Keystone

Schon klar, es ist nicht einfach. Man rackert sich fast zu Tode und hetzt von einem Termin zum anderen. Das Leben ist wahrlich kein Zuckerschlecken. Da bleibt wenig Zeit, sich nebenbei seriös über innenpolitische Themen zu informieren. Zum Glück gibt es da die Onlinemedien, die einem kurz und bündig sagen, was wichtig ist. Köppel hier, Sommaruga da, Gift hier, Pipi da. Gaga überall. Haben wir’s doch gewusst. Was für ein Kindergarten im Bundeshaus.

Nebenbei hat die Politik übrigens einen zweiwöchigen Vaterschaftsurlaub (Kostenpunkt: 200 Millionen) abgelehnt. Begründung: zu teuer. Und dafür den Bauland-Bauern ein Steuergeschenk in der Höhe von 400 Millionen gemacht. Begründung: Wo einmal ein Privileg war, muss immer ein Privileg sein, alles andere wäre doch ungerecht. Vor allem, wenn’s unsere Schweizer Bauern betrifft.

Womit wir wieder bei Pipi gaga sind. Oder bei einem stinkenden Güllenloch. Gut gibt es König Fussball. Opium fürs Volk. Atlético Madrid gegen Bayern hat uns die Woche gerettet. Und tschüss. Ich muss mal.

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