Persönlich
Umsonst getestet – na und?

Zwei Mal mit dem Stäbchen ein paar Sekunden in der Nase guseln lassen – nicht angenehm, aber eigentlich kein Ding bei der Aussicht, dafür ein paar entspannte Tage am Meer verbringen zu dürfen.

Nadine Böni
Nadine Böni
Drucken
Teilen
Zwei Mal in der Nase guseln lassen – trotzdem kein Ding.

Zwei Mal in der Nase guseln lassen – trotzdem kein Ding.

DPA-Zentralbild / Keystone

Zwei Mal mit dem Stäbchen ein paar Sekunden in der Nase guseln lassen – nicht angenehm, aber eigentlich kein Ding bei der Aussicht, dafür ein paar entspannte Tage am Meer verbringen zu dürfen. Weit weg von Homeoffice und trübem Frühlingswetter. Schon bei der Gepäckaufgabe in Basel wurden unsere Tests, als QR-Code auf dem Smartphone, angeschaut. Vor dem Einsteigen ins Flugzeug erneut. In Palma de Mallorca dann wurde der Code gescannt und unsere Körpertemperatur gemessen.

Und auf dem Rückweg? In Palma fragte uns eine Angestellte der Airline zwar, ob wir einen Test hätten, und drückte uns nach unserem «Si» einen Zettel in die Hand mit der Aufschrift «Covid okay». Dann durften wir ohne weitere Überprüfung ins Flugzeug steigen und in Basel auch wieder aus. Wir waren durch die Medienberichte ja vorgewarnt und es bestätigte sich auch hier: Reisende mit Schweizer Ausweis durften durchmarschieren, den Beamten interessierten weder Test noch Gesundheitsformular.

Zwei Mal in der Nase guseln lassen – trotzdem kein Ding. Dank der Tests – und dem Wissen, dass alle im Flugzeug kürzlich einen gemacht hatten – fühlten wir uns sicherer. Auch wenn sie, zugegeben, ordentlich ins Geld gehen: Ich würde die Tests sofort wieder machen für ein paar Tage in der Sonne. Für mich ist es nebensächlich, dass den Fluggesellschaften und den Beamten mein Test egal ist.

Aktuelle Nachrichten