Café Fédéral
Chefredaktoren und ihre Betten – oder was Roger Köppel mit «Bild»-Chef Julian Reichelt verbindet

SVP-Nationalrat und «Weltwoche»-Chefredaktor Roger Köppel ist seit kurzem Dauergast bei Bild TV. Mit dem Chef des deutschen Boulevardmediums teilt er eigenwillige Schlafgewohnheiten.

Christoph Bernet
Christoph Bernet
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Roger Köppel (rechts) bei eine Auftritt bei Bild TV.

Roger Köppel (rechts) bei eine Auftritt bei Bild TV.

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Roger Köppel ist Frühaufsteher. Um 5 Uhr steht er gemäss «Schweizer Illustrierten» normalerweise auf. Köppel selber sagt, er sei auch schon mal um halb drei Uhr morgens wach. Kurz danach beginnt für den SVP-Nationalrat und «Weltwoche»-Chefredaktor bereits die Arbeit. Noch vor 6 Uhr 30 zeichnet er die bis zu fünfzig Minuten langen Monologe für seine tägliche «Weltwoche Daily»-Ausgabe auf. Die Sendung hat auf Youtube eine grosse Fangemeinde - gerade in Deutschland.

Dort ist Köppel in letzter Zeit häufiger anzutreffen. Er ist Dauergast bei der Talkshow «Viertel nach Acht» auf Bild TV, dem Fernsehsender der grössten Boulevardzeitung Deutschlands. Immer wieder diskutiert er auf dem Sender mit dem Chefredaktor der «Bild», Julian Reichelt.

Mit Reichelt verbindet Köppel so einiges: Beide gelten als meinungsstark, sind auf den sozialen Medien sehr aktiv und stehen Redaktionen vor, die immer mal wieder vom Presserat wegen Verstössen gegen journalistische Grundsätzen gerügt werden.

Und beide pflegen eigensinnige Schlafgewohnheiten: Der als Workaholic geltende frühere Kriegsreporter Reichelt hat in seinem Büro im Berliner Axel-Spinger-Hochhaus ein Feldbett stehen. Neuerdings schläft auch Köppel manchmal in seinem Büro. Er liess sich dort ein Bett einrichten, um bei Bedarf direkt im Studio zu nächtigen. Im Gegensatz zu Ex-Kriegsreporter Reichelt handelt es sich aber um ein komfortables Modell, kein Feldbett.

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