Zürich

Zug bleibt wegen Panne in Tunnel stecken – rund 250 Passagiere evakuiert

Der ICN-Neigezug der SBB konnte inzwischen aus dem Tunnel geschleppt werden. Der Weinbergtunnel war Mitte Nachmittag wieder befahrbar. (Symbolbild)

Ein Intercity-Neigezug (ICN) der SBB ist am Freitagmittag wegen einer Panne im Weinbergtunnel in Zürich liegengeblieben. An die 250 Passagiere wurden evakuiert. Sie mussten anderthalb Stunden unter der Erde ausharren, zuerst im Zug und danach in einem Evakuationstunnel.

Der ICN war von Lausanne über Biel nach St. Gallen unterwegs, wie SBB-Mediensprecher Daniele Pallecchi zu einem Bericht von 20minuten.ch sagte. Wegen einer Fahrzeugstörung blieb der Zug im Tunnel zwischen dem Zürcher Hauptbahnhof und dem Bahnhof Zürich Oerlikon stehen.

Wie in solchen Fällen üblich, habe der Lokführer zuerst versucht, die Lokomotive herunterzufahren und wieder neuzustarten. Nachdem das auch beim zweiten Versuch nicht gelang, wurden die Passagiere in den parallel zum Haupttunnel verlaufenden Evakuationstunnel gebracht.

In der Zwischenzeit stellten die SBB einen Ersatzzug gleichen Typs bereit. Die evakuierten Passagiere mussten sich aber etwas gedulden, bis dieser eintraf. Sie kamen schliesslich mit knapp zweistündiger Verspätung in Oerlikon an, um 13:35 statt um 11:45.

Der liegengebliebene ICN konnte aus dem Tunnel geschleppt werden. Der Weinbergtunnel war Mitte Nachmittag wieder befahrbar.

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