"Untersuchungen zeigen, dass der frühe Fremdsprachenunterricht, wie er heute stattfindet, nur sehr bescheidene Resultate bringt", sagt Amstutz in der "NZZ am Sonntag". Die Initianten lässt es bewusst offen, ob Französisch oder Englisch gestrichen werden soll, weil auch die Lehrerschaft in dieser Frage gespalten ist. Hinter dem Volksbegehren stehen die Mittelstufenlehrer sowie zwei bildungskonservative Gruppierungen.

Noch unklar ist, ob der kantonale Lehrerverband (ZLV) die Unterschriftensammlung offiziell unterstützt. Präsidentin Lilo Lätzsch hofft noch auf eine nationale Einigung im Sprachenstreit. "Gibt es keine Lösung, bleibt wohl nur der Weg einer Initiative", sagt sie in der "NZZ am Sonntag". Die Lancierung der Initiative erfolgt kurz bevor Nidwalden am 8. März über eine ähnliche Frage abstimmt. Weitere Volksbegehren sind in den Kantonen Luzern und Graubünden hängig.