Zürich
Schauspielhaus und Tonhalle bekommen Millionen aus Lotteriefonds

Für aussergewöhnliche und einmalige Projekte erhalten die grossen Kulturinstitutionen in den Städten Zürich und Winterthur insgesamt 19,6 Millionen Franken.

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Auch das Zürcher Schauspielhaus erhält Geld für aussergewöhnliche Projekte (Archiv).

Auch das Zürcher Schauspielhaus erhält Geld für aussergewöhnliche Projekte (Archiv).

Keystone

Der Zürcher Kantonsrat hat am Montag einen Antrag des Regierungsrates mit 148 zu 2 Stimmen bewilligt.

In den Genuss von 10 Millionen Franken kommen das Zürcher Schauspielhaus und die Tonhalle. Ersteres will beispielsweise ein Theaterfestival auf die Beine stellen und ein Stück mit Kindern erarbeiten. Die Tonhalle plant, ihre Konzertprogramme elektronisch zu erfassen und will Tourneen veranstalten, wie der Präsident der Finanzkommission, Jean-Philippe Pinto (CVP, Volketswil), sagte.

Die übrigens 9,6 Millionen Franken sind für kulturelle Institutionen in Winterthur reserviert. Sie gehen an das Musikkollegium, den Kunstverein und an das Theater Winterthur.

Während der Kunstverein mit dem Geld unter anderem Lücken in der Sammlung des von ihm betriebenen Kunstmuseums schliessen will, planen das Musikkollegium und das Theater Winterthur beispielsweise eine Kinderoper.

Pro Legislaturperiode können die Städte Zürich und Winterthur ein Gesuch um Sonderbeiträge aus dem Lotteriefonds einreichen. Diese neue Regelung kommt nun erstmals zur Anwendung. Für die laufende Legislatur stehen pro Stadt je 10 Millionen Franken zur Verfügung. Laut Pinto stellen die Beiträge keine Kompensation dar für mögliche ausfallende Leistungen der Städte.

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