Albisriederstrasse

In Zürich wird die erste elektronische Wildwarnanlage eingerichtet

Autos fahren am frühen Morgen über die Albisriederstrasse in die Stadt Zürich. (Archiv)

Autos fahren am frühen Morgen über die Albisriederstrasse in die Stadt Zürich. (Archiv)

Die erste Wildwarnanlage des Kantons Zürich soll Unfälle mit Wildtieren auf der Albisriederstrasse in der Stadt Zürich verhindern.

Leuchtsignale warnen die Automobilisten, wenn sich ein Wildtier der Strasse nähert: Die erste solche Wildwarnanlage im Kanton Zürich wird bis Ende Jahr gebaut sein. Sie soll Unfälle mit Wildtieren auf der Albisriederstrasse in der Stadt Zürich verhindern. Es ist die bislang einzige solche Anlage, die im Kanton Zürich in Betrieb sein wird, erklärte Jürg Zinggeler von der kantonalen Baudirektion gegenüber der Nachrichtenagentur sda. Er bestätigte damit eine entsprechende Meldung von «Radio Zürisee». Die Wildwarnanlage registriert, wenn sich etwa ein Reh nähert. Dann wird den Autofahrern mit einem Leuchtsignal angezeigt, dass sich ein Wildtier in der Nähe der Strasse aufhält. Gleichzeitig wird die erlaubte Höchstgeschwindigkeit auf einer Strecke von 400 Metern reduziert: von 60 auf 40 Kilometer pro Stunde. Gute Erfahrungen hat der Kanton Graubünden mit der Anlage gemacht. Zwischen Pontresina und dem Berninapass gehen die Wildunfälle seit der Installation gegen null.

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