Zürich
Im Rüthihof-Quartier blockieren verschiedene Verordnungen Bautätigkeit

Gemäss dem Quartierplan Hurdäcker müssen alle Grundeigentümer einen Anteil an den Erschliessungskosten tragen, ob sie nun bauen wollen oder nicht, schreibt die «NZZ». Dies schaffe einen starken Anreiz zum Bauen.

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In dieser schönen Wohngegend ist bauen nicht mehr möglich.

In dieser schönen Wohngegend ist bauen nicht mehr möglich.

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Nun mache aber den Grundeigentümern die Revision der Bau- und Zonenordnung (BZO) einen Strich durch die Rechnung. In diesem sei ein Teil des Gebiets zur Kernzone erklärt worden, umgeben von einer Zone mit reduzierter Ausnützung. Dort gelte der so genannte «Volumenschutz», das heisst, Gebäude dürfen zwar abgerissen werden, Neubauten aber nur in den gleichen Dimensionen geplant werden. Dies entspreche einem faktischen Bauverbot, da es sich bei den Bauten im Quartier um kleine, verwinkelte Gebäude aus den 50-er Jahren handle.

Nun stelle sich für die Grundeigentümer die Frage, ob sie die Erschliessungskosten für Häuser zahlen müssen, die gar nie realisiert werden können. Auf Anfrage der «NZZ» hab e die Stadt mitgeteilt, die Grundeigentümer seien eben vom Hochbaudepartement informiert worden, dass die Ausführungsplanung sistiert und Einwände geprüft werden. Der überarbeitete BZO werde vom Stadtrat im Herbst beschlossen. (fwa)

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