Zoo Zürich

Hoher Blutdruck und «Kompressionsstrümpfe»: Giraffen begeistern Zoobesucher

Zoo Zürich Mit der Eröffnung der Lewa-Savanne im Juni sind erstmals seit 1956 wieder Giraffen in den Zoo Zürich zurückgekehrt. Derzeit leben die weiblichen Netzgiraffen Jahi, Malou, Irma und Luna dort. In noch unbekannter Zukunft sollen sie Gesellschaft von einem Männchen erhalten, wie der Zoo am Donnerstag in einer Mitteilung schreibt. Weil Giraffen in losen Herden leben und deren Zusammenstellung alle paar Tage ändern kann, sei die Vergesellschaftung der Giraffenweibchen in der Lewa-Savanne kein Problem gewesen.

Mit bis zu sechs Metern sind Giraffen die höchsten Säugetiere der Welt. Mit ihren langen Beinen und Hälsen gelangen sie an Futter, das für andere Tiere ausser Reichweite ist – besonders ihre Lieblingsspeise: Blätter von Akazienbäumen. Damit sie trotz ihrer Proportionen gut leben können, haben sie evolutionär erstaunliche körperliche Anpassungen durchlebt. So haben Giraffen den wohl höchsten Blutdruck im Tierreich, um ihr Blut bis in den Kopf pumpen zu können. Auch sind ihre Beinarterien besonders dickwandig und ihre straffe Haut an den Beinen wirkt wie ein Kompressionsstrumpf, um die Entstehung von Ödemen zu verhindern. 

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