Energieversorgung
Stadt Zürich genehmigt Kredit von 573 Millionen Franken für klimafreundliches Heizen

Für das Ziel der Stadt Zürich, den CO2-Ausstoss bis 2040 auf Netto-Null zu reduzieren, spielt die Wärmeversorgung eine zentrale Rolle. Ein wichtiger Schritt ist der Ausbau der thermischen Netze des Elektrizitätswerks der Stadt Zürich (ewz). Der Stadtrat hat dazu einen Rahmenkredit in Höhe von 573 Millionen Franken verabschiedet.

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Mit dem Ausbau können Albisrieden, Altstetten, Aussersihl, City, Enge und Höngg mit nachhaltiger Energie versorgt werden. (Symbolbild)

Mit dem Ausbau können Albisrieden, Altstetten, Aussersihl, City, Enge und Höngg mit nachhaltiger Energie versorgt werden. (Symbolbild)

Christian Beutler / KEYSTONE

Der Rahmenkredit «Thermische Netze des Elektrizitätswerks» soll den grossflächigen Ausbau der Energieverbunde des ewz zur fossilfreien Wärme- beziehungsweise Kälteversorgung in der Stadt abdecken. Er soll über die nächsten 18 Jahre bis 2040 die nötige finanzielle Basis für das Generationenprojekt zur Verfügung stellen, wie der Stadtrat am Dienstag mitteilte.

Das Vorhaben umfasst sechs Teilprojekte, über deren Umsetzung der Stadtrat einzeln entscheiden wird. Mit dem Ausbau kann das ewz die Gebiete in Albisrieden, Altstetten, Aussersihl, City, Enge und Höngg mit nachhaltiger Energie zum Heizen oder Kühlen versorgen.

Die Planungen sind mit weiteren Ausbauvorhaben von ERZ Fernwärme und Energie 360° abgestimmt. Die Stimmberechtigten haben im letzten Herbst einem Kredit von 330 Millionen Franken zum Ausbau des Fernwärmenetzes von ERZ Entsorgung + Recycling zugestimmt.

Das letzte Wort haben die Stimmberechtigten

Mit der Lancierung des Rahmenkredits werden gleichzeitig zwei Vorinvestitionen nötig. Zum einen ein Objektkredit von rund 3,6 Millionen für den Energieverbund Höngg-Zentrum. Zum anderen ein Projektierungskredit für den Energieverbund «Coolcity» zwischen dem Bürkliplatz und dem Hauptbahnhof in Höhe von rund 5,8 Millionen.

Beides sind Vorinvestitionen des zu bewilligenden Rahmenkredits. Dieser geht nun zur Beratung an den Gemeinderat und wird anschliessend den Stimmberechtigten zur Entscheidung vorgelegt. Der Urnengang soll 2022 stattfinden. (sda)

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