Zürich
Edelpuff «Blue Opera» im Zürcher Seefeld meldet Konkurs

Im Februar 2018 öffnete das exklusive Etablissement in der Nähe des Bahnhofs Stadelhofen. Nun, ein halbes Jahr später, meldet das Bordell Konkurs. Die Schulden waren offenbar zu gross.

Céline Geneviève Sallustio
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Rotlicht aus statt ein: Das Edelpuff «Blue Opera» im Zürcher Seefeld geht zu.

Rotlicht aus statt ein: Das Edelpuff «Blue Opera» im Zürcher Seefeld geht zu.

Keystone

Die Betreibergesellschaft Ade Vita AG des Etablissements «Blue Opera» im Zürcher Seefeld habe Konkurs angemeldet, wie «20 Minuten» am Mittwoch schreibt. Das Bordell habe bereits ein knappes Jahr nach der Eröffnung Schulden in einer Höhe von rund einer Million Franken. Ausserdem hätten sich mehrere Unternehmen damals verärgert und an die Gratiszeitung gewandt, heisst es weiter.

Darunter auch der hauptverantwortliche Architekt: «Ich bin sauer – wir haben gearbeitet und erhalten nichts dafür», lässt er sich in «20 Minuten» zitieren. Der Anwalt der Betreibergesellschaft äusserte sich damals schriftlich zu den Vorwürfen. Ein Konkurs stehe nicht zur Debatte und die Forderungen seien ungerecht und überrissen.

Klagen und Vandalenakte

Bereits vor der Eröffnung des Bordells, Anfang Februar 2018, machte sich Unmut über die Pläne breit. Die Betreibergesellschaft musste bis vor Bundesgericht um die Bewilligung kämpfen. Zudem kam es nach der Eröffnung immer wider zu Farb- und Säureanschlägen auf den Eingang an der Othmarstrasse. Ob diese Attacken ein Grund für den Konkurs waren, ist unklar.

Das Edelpuff Blue Opera im Zürcher Seefeld hat sein Angebot auf eine exklusive Kundschaft ausgerichtet. Reiche Männer sollten dort diskret Liebesdienste in Anspurch nehmen können. In der Zwischenzeit wird die Kundschaft, auf der Webseite des Bordells, auf einen weiteren Club des Betreibers an der Leonharstrasse verwiesen.

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