Coronavirus
Wegen steigender Fallzahlen: Im Kanton Zürich müssen Schüler weiterhin Maske tragen

Die Maskenpflicht an Schulen im Kanton Zürich wird bis zum 27. Februar verlängert. Ein uneingeschränkter Schulbetrieb soll dadurch garantiert werden.

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Die Regierung behält sich weitere Verschärfungen vor. (Symbolbild)

Die Regierung behält sich weitere Verschärfungen vor. (Symbolbild)

Donato Caspari

Angesichts der steigenden Corona-Fallzahlen hat der Zürcher Regierungsrat entschieden, die Maskenpflicht an den Schulen zu verlängern. Sie besteht vorerst bis zum 27. Februar. Nach den Sportferien wird dann entschieden, wie es weitergeht.

Die Maskenpflicht gilt weiterhin für alle Schülerinnen und Schüler ab der 1. Primarklasse, wie der Regierungsrat am Dienstag mitteilte. Die bisherige Anordnung war bis am 24. Januar befristet.

In die Zeit des neuen Maskenobligatoriums fallen auch die Sportferien. Ob die Maske auch nach den Ferien getragen werden muss, wird die Regierung zu einem späteren Zeitpunkt entscheiden, je nach dem, wie die Lage dann aussieht. Sie behält sich auch weitere Verschärfungen vor.

«Möglichst uneingeschränkter Schulbetrieb»

Ziel sei es, einen möglichst uneingeschränkten Schulbetrieb sicherzustellen, schreibt die Regierung. Um erkrankte Lehrerinnen und Lehrer zu ersetzen, werden Vikare und Studierende der Pädagogischen Hochschule vor die Klassen gestellt.

Bisher konnte an den meisten Schulen rechtzeitig ein Ersatz gefunden werden. Am Montag teilte die Stadt Dübendorf jedoch mit, dass sie für eine Schuleinheit keine Ersatz-Lehrer mehr habe auftreiben können. Die Schule fällt deshalb für mindestens zwei Tage aus. Gleich sieben Lehrerinnen und Lehrer sind gleichzeitig in Isolation. (sda)

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