45 Minuten lang musste eine Mutter mit ihren zwei Kindern am höchsten Punkt der Achterbahn "Crazy Mouse" ausharren. Am Sonntagabend blieb ein Wägeli an der Knabenschiessen-Chilbi überraschend stecken. Nun ist die Ursache der Panne gefunden.

Wie Platzchef Clemes Ruckstuhl dem "Tagesanzeiger" sagt, hat ein Sicherheitssystem zu früh gegriffen. Damit die Wagen nicht zu dicht aufeinander fahren, sind an einigen Stellen der Bahn Bremsvorrichtungen eingebaut. "Einer dieser Bremsen war offenbar defekt, und das hat schliesslich zur Notbremsung der Gondel geführt", erklärt er.

Eine Gefahr habe nicht bestanden, der Familie gehe es dementsprechend gut. Mitarbeiter von Schutz & Rettung Zürich haben sie schliesslich mit einem Hubretter aus der steckengebliebenen Kabine geholt.

Tweet: Video zeigt Evakuierung der Achterbahn «Crazy Mouse» am Zürcher Knabenschiessen

Mittlerweile sei der Betrieb der "Crazy Mouse" wieder aufgenommen werden, nachdem sämtliche Reparaturen vorgenommen und die Sicherheit gewährleistet war. Mit der Unfallprävention zeigt sich Ruckstuhl zufrieden. "In den zehn Jahren, seit ich als Platzchef im Amt bin, war dies der einzige Vorfall dieser Art", sagt er dem "Tagesanzeiger".