Corona-Virus

140 Corona-Fälle im Kanton Zürich – Kurzarbeit und Homeoffice als Folge

Seit Ende Februar stellten 550 Unternehmen mit insgesamt rund 10'000 Mitarbeitenden einen solchen Antrag. (Symbolbild)

Seit Ende Februar stellten 550 Unternehmen mit insgesamt rund 10'000 Mitarbeitenden einen solchen Antrag. (Symbolbild)

Im Kanton Zürich sind bis am Freitagabend 140 Personen positiv auf eine Infektion mit dem Corona-Virus getestet worden. In allen Branchen steigt die Zahl der Unternehmen, welche Kurzarbeit beantragen explosionsartig. Die Zahl der Unternehmen im Kanton Zürich, welche Kurzarbeit beantragen, ist in den vergangenen Tagen rapide gestiegen.

Das sind 48 mehr Infizierte als am Vortag, wie die Gesundheitsdirektion auf ihrer Website schreibt. 14 der Infizierten liegen im Spital. In vier Fällen ist der Verlauf kritisch. Mittlerweile haben aber auch elf Personen die Infektion gut überstanden und sind wieder gesund.

550 Unternehmen stellen Antrag auf Kurzarbeit

Die Zahl der Unternehmen, die Kurzarbeit beantragen, ist im Kanton Zürich in den vergangenen Tagen explosionsartig gestiegen. Seit Ende Februar stellten 550 Unternehmen mit insgesamt rund 10'000 Mitarbeitenden einen solchen Antrag. Davon sind alle Branchen betroffen.

Für das zuständige Amt sei das eine enorme Herausforderung.

Um die Unternehmen nicht noch weiter zu belasten, will das Arbeitsinspektorat in nächster Zeit auf Kontrollen und bürokratische Belastungen verzichten, wie Walker Späh weiter sagte.

Wegen Corona-Virus ins Homeoffice

Der Zürcher Stadtrat schickt ab anfangs nächster Woche einen grossen Teil der Angestellten der Zürcher Stadtverwaltung wegen des Corona-Virus ins Homeoffice. Die Anordnung gilt vorerst bis zum 10. April. Die Dienstleistungen der Stadt bleiben möglichst aufrechterhalten.

Die Anordnung zum Homeoffice betrifft alle Mitarbeitenden, die ihren Arbeitsplatz nach Hause verlegen können, wie der Mediendienst der Stadt Zürich am Freitagabend mitteilte. Falls nötig, können Angestellte ihre Büros aufsuchen, die Präsenz soll aber soweit wie möglich reduziert werden. Städtische Angestellte, die ihren Arbeitsplatz nicht verlegen können, sollen an ihren Arbeitsorten bleiben.

Für eine gut funktionierende Stadt und Stadtverwaltung sollen weiterhin und so lange als möglich die Leistungen für die Bevölkerung erbracht werden, wie es weiter heisst. Ob und welche nicht-vitalen Leistungen reduziert werden, entscheiden die zuständigen Stadträtinnen und Stadträte. Es sei möglich, dass gewisse Dienstleistungen der Stadtverwaltung in den kommenden Wochen vorübergehend ausgesetzt werden oder nur noch via Internet, Telefon oder Post erledigt werden können.

Des Weiteren setze die Stadt Zürich die Vorgaben von Bund und Kanton um.

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