Coronavirus

Zürich will Kapazitäten der Virenjäger erhöhen – und sucht externen Anbieter für Contact Tracing

Die deutlich gestiegenen Zahlen bedeuten viel Arbeit für die Mitarbeitenden im Contact Tracing. Der Kanton baut die Kapazitäten nun so rasch wie möglich aus. (Archivbild)

Die deutlich gestiegenen Zahlen bedeuten viel Arbeit für die Mitarbeitenden im Contact Tracing. Der Kanton baut die Kapazitäten nun so rasch wie möglich aus. (Archivbild)

Die vielen neuen Corona-Fälle bringen das Contact Tracing im Kanton Zürich allmählich an den Anschlag. Der Kanton will die Kapazitäten der Virenjäger nun rasch erhöhen und sucht dafür eine externe Firma.

Das Contact Tracing an ein Unternehmen, etwa ein Call Center, auszulagern, war eigentlich seit Anfang der Corona-Pandemie geplant. Allerdings wäre dieser Schritt erst im Spätsommer oder Herbst vorgesehen gewesen. Nun muss aber alles schneller gehen: Die Zahlen im Kanton Zürich steigen wieder rasant, die Kapazität des Contact Tracings muss deshalb innerhalb kurzer Zeit erhöht werden.

Die Gesundheitsdirektion sucht aktuell noch nach einem Anbieter. Ein Sprecher der Gesundheitsdirektion bestätigte eine entsprechende Meldung des Regionaljournals Zürich-Schaffhausen von Radio SRF vom Donnerstag. Voraussichtlich kommende Woche gibt sie bekannt, wer die vielen Telefonanrufe künftig machen wird.

Aktuell sind am Flughafen Zürich 25 Personen für das Contact Tracing im Einsatz und rufen positiv Getestete und deren Kontaktpersonen an. Am Telefon sind unter anderem Mitarbeitende der Gesundheitsdirektion, der Baudirektion aber auch Polizisten.

57 neue Fälle innerhalb eines Tages

Die Zürcher Corona-Zahlen steigen wieder so stark wie letztmals im März. Von Mittwoch auf Donnerstag wurden 57 neue Fälle gemeldet. Bisher gab es 3910 bestätigte Fälle.

Aktuell liegen 10 Personen im Spital. Beatmet werden muss niemand. Seit Beginn der Pandemie sind im Kanton Zürich 131 Personen an den Folgen der Virus-Infektion gestorben.

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