Verschiedene Gartenfirmen investieren zurzeit viele Arbeitsstunden, um dem Limmattal in Dietikon eine schöne Ausstellung zu bescheren, die sich «(G)artenvielfalt» nennt. Es geht um den Kampf gegen gebietsfremde Pflanzen, sogenannte Neophyten, die für die Umwelt schädlich sein können. Die Ausstellung soll zeigen, dass man mit heimischen Pflanzen wunderschöne Gärten gestalten kann. Zudem wird es für Klein und Gross einen Lern- und Forschungsparcours zum Thema geben.

Die Freiluft-Gartenausstellung auf einem Teil der Wiese hinter der Stadthalle eröffnet am 11. Mai ihre Tore und wird bis 30. November 2020 dauern. Seit Anfang Februar bauen Unternehmen des Gärtnermeisterverbands des Kantons Zürich die elf Gartenräume. Und bereits ist es vergangene Woche zu Vandalismus gekommen. Vor allem zwei Gartenfirmen waren betroffen. So wurde beim einen eine schöne Steinmauer zerstört, was nicht ohne bewussten Kraftaufwand möglich war. Um die Objekte, die Ziel von Vandalismus geworden sind, wieder aufzubauen, waren wiederum Arbeit und Geld nötig.