Oberengstringen

Überschuss bei Jahresrechnung dank Steuereinnahmen – besser budgetiert als erwartet

Wann der Gemeinderat den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern die Jahresrechnung zur Genehmigung vorlegen wird, ist noch offen.

Wann der Gemeinderat den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern die Jahresrechnung zur Genehmigung vorlegen wird, ist noch offen.

Mehreinnahmen bei den Steuern bringen Oberengstringen eine Resultatverbesserung von 1,8 Millionen Franken.

An der Gemeindeversammlung vom 22. Juni wäre den Oberengstringer Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern die Jahresrechnung 2019 zur Genehmigung vorgelegt worden. Doch daraus wird jetzt nichts. An seiner letzten Sitzung hat der Gemeinderat beschlossen, dass die Gemeindeversammlung an diesem Datum nicht durchgeführt wird. «Aufgrund der aktuellen Situation im Zusammenhang mit der Coronapandemie und dem damit verbundenen Veranstaltungsverbot ist davon auszugehen, dass vorerst keine Veranstaltungen durchgeführt werden können», schreibt er in einer Mitteilung.

Es müsse auch davon ausgegangen werden, dass im Juni – unabhängig davon, welche Lockerungen im Zusammenhang mit dem Veranstaltungsverbot möglicherweise beschlossen werden – insbesondere Personen der Risikogruppen nicht an Veranstaltungen teilnehmen können oder aufgrund individueller Sicherheitsbedenken nicht teilnehmen möchten.

1,8 Millionen Franken dank Steuereinnahmen 

Wann über die Jahresrechnung 2019 befunden wird, ist noch offen. Möglich wäre dies an einer allfälligen ausserordentlichen Gemeindeversammlung am 28. September oder an der ordentlichen Gemeindeversammlung vom 30. November.

Entscheiden wird der Gemeinderat zu einem späteren Zeitpunkt. Klar ist aber, dass er den Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern einen positiven Abschluss wird präsentieren können. Denn die Rechnung schliesst mit einem Ertragsüberschuss von knapp 2,168 Millionen Franken ab. Budgetiert war ein Ertragsüberschuss von 307'900 Franken.

Laut Mitteilung ist dieses um 1,8 Millionen Franken besseren Ergebnis in erster Linie auf höheren Steuereinnahmen zurückzuführen. Alleine bei den Grundstückgewinnsteuern resultiert ein Mehrertrag von 1,6 Millionen Franken.

Die Investitionsrechnung weist gemäss Mitteilung Ausgaben von knapp 3,09 Millionen Franken und Einnahmen von rund 881'117 Franken aus. Die Nettoinvestitionen im Verwaltungsvermögen betragen 2,2 Millionen Franken und sind damit rund 2,8 Millionen Franken tiefer als budgetiert. Dies, weil einige Projekte nicht wie veranschlagt realisiert werden konnten. Das Eigenkapital beträgt per Ende 2019 rund 37,9 Millionen Franken. 

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