Limmattal
Über 139'000 Franken: So viel kostete der gemeinsame Zivilschutz-Einsatz während der ersten Corona-Welle

Während gut zwei Monaten haben die Zivilschutzorganisationen Limmattal-Süd, Region Dietikon und Gubrist als eine gewirkt und sich gemeinsam für die Bekämpfung des Coronavirus engagiert.

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Besonders im Spital Limmattal haben die Zivilschützer der fusionierten Zivilschutzorganisation Limmattal Einsätze geleistet.

Besonders im Spital Limmattal haben die Zivilschützer der fusionierten Zivilschutzorganisation Limmattal Einsätze geleistet.

Zur Verfügung gestellt

Der Schlieremer Stadtrat hat die Abrechnung der Zivilschutzorganisation (ZSO) Limmattal mit Sitz in Schlieren genehmigt. Die ZSO Limmattal ist temporär durch eine Zusammenlegung der Zivilschutzorganisationen Limmattal-Süd, Region Dietikon und Gubrist entstanden. Zwischen dem 13. März und dem 29. Mai haben sich Zivilschützer der Organisationen gemeinsam in der Bewältigung der Covid-19-Pandemie eingesetzt. «Die Zivilschutzorganisationen haben gezeigt, dass sie in kurzer Zeit viel Manpower aktivieren können», sagte der Schlieremer Sicherheitsvorstand Pascal Leuchtmann (SP) im Mai in einer ersten Bilanz.

Die Gesamtkosten des gemeinsamen Einsatzes betragen rund 139'400 Franken, teilt nun der Schlieremer Stadtrat mit. Sie setzen sich aus den Kosten für Verpflegung, Logistik, Personal, Infrastruktur und Organisation zusammen.

Die Kosten werden in Absprache mit den kommunalen Sicherheitsvorständen den drei Zivilschutzorganisationen berechnet. Aufgeteilt werden diese proportional zur Bevölkerung der beteiligten Gemeinden. So ergeben sich für die ZSO Limmattal-Süd Kosten von rund 53'700 Franken, bei der ZSO Region Dietikon sind es rund 45'000 Franken und bei der ZSO Gubrist 40'700 Franken.

Die Sicherheitsvorstände der beteiligten Gemeinden ­hatten der Abrechnung zugestimmt, bevor sie nun als Ganzes vom Schlieremer Stadtrat genehmigt wurde.