Zürich

Spende fürs «UBS Center for Economics in Society»: UBS spendet Uni Zürich weitere 25 Millionen Franken

Die Universität Zürich erhält weitere Millionen von der UBS. Vor einigen Jahren hatte dieses Sponsoring für Aufsehen gesorgt, weil die Universität den Vertrag nicht offenlegen wollte. (Symbolbild)

Die Universität Zürich erhält weitere Millionen von der UBS. Vor einigen Jahren hatte dieses Sponsoring für Aufsehen gesorgt, weil die Universität den Vertrag nicht offenlegen wollte. (Symbolbild)

Die Grossbank UBS verlängert ihr Sponsoring für die Universität Zürich. Sie wird in den kommenden zehn Jahren insgesamt rund 25 Millionen Franken in das «UBS Center for Economics in Society» investieren. Dieses Sponsoring hatte vor einigen Jahren für einen Skandal gesorgt.

Die UBS nehme ihre gesellschaftlich Verantwortung auch in schwierigen Zeiten wahr, liess sich UBS-Chef Sergio Ermotti in einer Universitäts-Mitteilung vom Donnerstag zitieren. Dieses erneute Engagement sei ein klares Bekenntnis zum Bildungs- und Wissenschaftsstandort Schweiz.

Mit dem Geld will die Universität eine zusätzliche Professur schaffen und das bestehende Stipendienprogramm für Doktorierende weiterführen. Ziel sei es, mittelfristig eines der weltweit führenden Wirtschaftsinstitute zu führen.

Im Jahr 2012 überwies die UBS erstmals Millionen an die Universität Zürich. Dies sorgte damals bei Wissenschaftlern für Empörung, weil sie fürchteten, dass die Bank inhaltlichen Einfluss nehmen könnte.

Für Schlagzeilen sorgte damals auch, dass sich die Universität Zürich weigerte, den Sponsoringvertrag öffentlich zu machen. Politiker verlangten daraufhin, dass die Universität bezüglich ihrer Sponsoren mehr Transparenz schafft.

Seit 2019 führt die Universität nun eine Sponsoren-Datenbank im Internet, die Auskunft gibt über Beträge, Spender und Verwendungszweck. Auch die Interessenbindungen der Professorinnen und Professoren werden offengelegt.

Die Universität Zürich finanziert sich seit Jahren zunehmend über Drittmittel. Zu den grosszügigsten Spendern gehören neben Banken vor allem Technologie- und Pharmafirmen, aber auch vermögende Familienstiftungen zeigen sich grosszügig.

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