Schlieren

Schlierefäscht schafft neuen Sponsorenrekord: «Wir stellen jetzt auf den Festmodus um»

Rund 780'000 Franken kamen fürs Schlierefäscht zusammen. Albert Schweizer (im Bild) ist Sponsoringchef des Schlierefäschts.

777'777.70 Franken haben die Organisatoren für das grosse Fest zusammengebracht. Der Betrag verteilt sich auf 174 Sponsoren. Davon sind 110 aus Schlieren selbst.

Wenn Schlieren feiert, sind die Dimensionen immens. Das zeigt sich auch an den Sponsorengeldern. 777'777 Franken und 70 Rappen kamen zusammen. «Er hat einmal mehr das scheinbar Unmögliche möglich gemacht», sagt Charly Mettier, Vizepräsident des Organisationskomitees (OK), über Sponsoringchef Albert Schweizer. Auch bei ihm ist die Freude über das Erreichte gross. Nun können er und sein Sponsoringteam guten Gewissens feiern. «Wir stellen jetzt auf den Festmodus um», sagt Schweizer. Am 30. August geht das Schlierefäscht los.

Der Betrag von rund 780 000 Franken ist hoch. Schon beim Budget zeigte sich das OK zielstrebig: 761 000 Franken Sponsorengelder waren budgetiert. Der nun erreichte Rekord war also vorprogrammiert. Zum Vergleich: 2011 waren es noch 446'000 Franken und im Jahr 2015 waren es 630 000 Franken.

Die Wirtschaft liess sich nicht lumpen: 174 Sponsoren beteiligen sich an den Kosten des zehntägigen Fests, das alle anderen Limmattaler Anlässe dieses Jahr überstrahlt und auch ausserhalb der Stadt und der Region interessiert. Das zeigt sich auch bei den Sponsoren. 64 der 174 Sponsoren sind laut Schweizer nicht aus Schlieren, sondern von anderswo.
Bei der Sponsorensuche war es für Schweizer ein Vorteil, dass er für die Stadt als Standortförderer arbeitet. «Das hilft mir natürlich sehr und ist auch für das Organisationskomitee ideal», sagt Schweizer. Als Standortförderer kennt er die Schlieremer Wirtschaft, als Sponsoringchef hat er auch mit Firmen zu tun, mit denen er als Standortförderer kaum Kontakte knüpfen könnte.

«Am Anfang hätte ich nicht gedacht, dass das so geht»

Zwei Jahre lang haben sich Schweizer und sein Team für die Finanzierung des grossen Fests engagiert. Dabei arbeitete man sich von den grösseren zu den kleineren Sponsoren vor. Zuerst standen vor zwei Jahren die sieben Hauptsponsoren fest. Und jetzt hat man also rund 780 000 Franken. «Am Anfang hätte ich nicht gedacht, dass das so geht. Aber es ist wirklich gut gelaufen.»

Das OK hat zwar noch ein paar VIP-Lounges und Werbeblachen zu vergeben, es sucht nun aber nicht mehr nach neuen Sponsoren, wie Schweizer sagt. «Man muss also nicht mehr die Strassenseite wechseln, wenn man mich sieht», sagt er humorvoll.

Nachdem nun die Sponsorensuche beendet ist, ist zwar eine wichtige Arbeit abgeschlossen. Aber es gibt noch mehr zu tun. So müssen noch 13 Firmenlogos auf der am 6. Juli enthüllten Sponsorenwand platziert werden. Es handelt sich hierbei um die letzten Firmen, die ein Sponsoring zusagten. Die Logos sollen in den nächsten Tagen angebracht werden. «Wir haben bewusst eine Linie für diesen Fall leer gelassen», sagt Schweizer.

Wichtig ist auch das Netzwerk unter den Sponsoren, das schon vor dem Fest mit verschiedenen Events gepflegt wurde. Auch am Schlierefäscht werden sich die Sponsoren mehrmals zu exklusiven Anlässen treffen. «Die Sponsoren sind schon eine verschworene Familie geworden. Eine Familie, die sich zu ihrem Standort bekennt. Dafür bedanken wir uns herzlich», sagt Schweizer.

Verwandte Themen:

Meistgesehen

Artboard 1