Weiningen
Der Verein Neue Orgel Weiningen lud zum Konzert – und sorgte für frische Frühlingsgefühle aus Wien

Der Verein Neue Orgel Weiningen lud am Sonntagabend zu einem Konzert von Cellist Michael Luginbühl und Organist Jonas Herzog.

Nadia Ehmann
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Der Verein Neue Orgel Weiningen lud am 15. Mai zu einem Konzert unter dem Motto «Buntgemischte Frühlingsgefühle». Im Bild: Cellist Michael Luginbühl (links), Vereinspräsidentin Jackie Rubi (Mitte) und Organist Jonas Herzog (rechts).
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Der Wettinger Michael Luginbühl ist ein gefragter Cellist in der Wiener Musikszene.
Auch Organist Jonas Herzog tritt nicht nur in der Schweiz, sondern auch im Ausland auf.

Der Verein Neue Orgel Weiningen lud am 15. Mai zu einem Konzert unter dem Motto «Buntgemischte Frühlingsgefühle». Im Bild: Cellist Michael Luginbühl (links), Vereinspräsidentin Jackie Rubi (Mitte) und Organist Jonas Herzog (rechts).

Nadia Ehmann

Tosender Applaus und Zugabe: Der Organist Jonas Herzog und der Cellist Michael Luginbühl begeisterten das Publikum am Sonntag in der reformierten Kirche Weiningen. «Buntgemischte Frühlingsgefühle» lautete das Konzertmotto. Obwohl: «Sommerhitze» hätte am Sonntag besser gepasst, scherzte René Rey vom Verein Neue Orgel Weiningen, als er das Publikum begrüsste. Rund hundert Personen waren gekommen.

Angefangen bei aufbrausenden und bewegenden Melodien von Bach, die vom Organisten Herzog hervorragend gespielt wurden, ging es weiter mit sanften Melodien, die er zusammen mit dem Cellisten Luginbühl spielte. Dieser, ursprünglich aus Wettingen, ist Teil namhafter Ensembles in Wien und in vielen Konzertsälen der Welt unterwegs. Für das Konzert in Weiningen war er mit dem Nachtzug angereist.

Auch Jonas Herzog aus Baar ist im In- und Ausland tätig. Zudem beschäftigt er sich intensiv mit dem Orgelbau. Hingebungsvoll verzauberten die beiden das Publikum mit ihrer Musik.

«Es ist schön, die Leute so bewegen zu können»

Im zweiten Teil spielten sie die viersätzige Marcello-Sonate in E-Moll. Abschliessend folgte das Stück «Ave Maria» von Franz Schubert. Die Musikstile reichten von Barock bis ­Romantik. Das ­einstündige Konzert bot viel ­Abwechslung und Raum zum Entspannen. «Das Konzert war einfach nur schön», meinte ­Zuhörerin Ursula Bassetti beim Apéro nach dem Konzert. Passend zur Herkunft des Cellisten gab es beim Apéro Kaiserschmarrn.

Auch Jackie Rubi, Präsidentin des Vereins Neue Orgel Weiningen, war mit dem Konzert zufrieden. «Es ist schön, die Leute mit der Musik so bewegen zu können», meinte sie.

So ging das Publikum nach dem berührenden Konzert zufrieden hinaus in den warmen Sommerabend.