Urdorf
«Stets das Highlight des Jahres»: Das Foyer verwandelte sich für einen Abend in einen Konzertsaal

An der Kantonsschule Limmattal in Urdorf stand am Mittwochabend die traditionelle Serenade auf dem Programm.

Christian Murer
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Die Schülerinnen und Schüler boten den Zuhörern einen abwechslungsreichen Abend. Sie erhielten dafür viel Lob.

Die Schülerinnen und Schüler boten den Zuhörern einen abwechslungsreichen Abend. Sie erhielten dafür viel Lob.

Es gehört zu den Traditionen an der Kantonsschule Limmattal in Urdorf, dass jeweils zum Ende des Schuljahres eine Serenade stattfindet. Am Mittwochabend war es wieder so weit. Das Foyer der Kantonsschule verwandelte sich in einen Konzertsaal. An jenem Ort, wo gewöhnlich die Jugendlichen und die Lehrpersonen ein- und ausgehen, standen nun eine improvisierte Bretterbühne, Scheinwerfer, Notenpulte, Stühle, ein frisch gestimmter Bechstein-Flügel und ein prächtiger Sonnenblumenstrauss. Unter der Leitung von Wolfgang Braml boten die Schulmusikerinnen und Schulmusiker den Zuhörern ein Konzert auf anspruchsvollem Niveau.

Ein breites Spektrum an Musik

Nach den beiden Pandemie-Jahren war der Andrang gross. Gespielt wurde ein buntes und abwechslungsreiches Programm, das von Mozart, Haydn, Tschaikowski über Robbie Williams bis zu Adèle reichte und die vielfältige Musikkultur an der Kantonsschule Limmattal unterstrich. Von Duos bis zu grossen Chorbesetzungen war an diesem Abend alles vertreten. Sie alle erhielten viel Applaus und wurden so für ihr grosses Engagement belohnt.

An der Kantonsschule Limmattal in Urdorf wird jeweils zum Ende des Schuljahres die traditionelle Serenade aufgeführt. Zuletzt fand diese 2019 statt.
19 Bilder
Zwei Jungs spielen das Xylophon.
Yael Irniger an der Violine und Lilly Plüss am Cello.
Tamina Theis am Bechstein-Flügel.
Stefan Eschmann zeigt sein musikalisches Können am Schlagzeug.
Suraya Pezzini begeisterte das Publikum mit ihrem Gesang.
Nabi Keita am Bass.
Lilly Plüss am Cello.
Julien Suter am Digitalpiano.
Gesangslehrer Patrik Elsaid begleitet das Konzert am Bechstein-Flügel.
Engagiert singen die Schülerinnen und Schüler im Grossen Chor.
Die Violinistinnen Seraina Elsener, Eléni Jäckli und Yael Irniger.
Hier zu sehen: die Fachschaft Musik der Kanti Limmattal.
Die beiden Klarinettistinnen Caroline Scherrer und Fiona Decanda.
Der Chor der K-Klassen sang unter der Leitung von Stefan Eschmann.
Das Schlagzeug-Ensemble wurde von Marcello Mosca geleitet.
Hier sieht man das Schlagzeug-Ensemble im Einsatz.
Das Querflöten-Ensemble wird von Jan Grimm (links) geleitet.
Daniel Holzner spielt am Bechstein-Flügel.

An der Kantonsschule Limmattal in Urdorf wird jeweils zum Ende des Schuljahres die traditionelle Serenade aufgeführt. Zuletzt fand diese 2019 statt.

Christian Murer

Dementsprechend zufrieden mit dem Abend zeigte sich der Gesamtleiter der diesjährigen Serenade, Wolfgang Braml, der seit über 35 Jahren als Musiklehrer an der Kantonsschule Limmattal tätig ist. «Für mich ist diese Serenade einmal mehr faszinierend. Die Professionalität und die Freude, mit der unsere Schüler diesen schönen Sommerabend ausfüllten, konnten alle Anwesenden geniessen.» Für ihn sei Musik in dieser komplizierten Welt ein Lichtblick. Sie habe das Publikum für neunzig Minuten in eine andere Welt versetzt.

Seit 30 Jahren Tradition

Der pensionierte Musiklehrer Markus Jud, der die Serenade 1992 ins Leben rief, sagte nach dem Konzert:

«Was mich vor allem berührt und sehr befriedigt, ist die Tatsache, dass die Saat, die ich vor rund 30 Jahren gesät habe, wunderbar aufgegangen ist.»

Am Anfang seien es ein paar Bäumchen gewesen. Heute sei es ein Riesenpark mit blühenden Bäumen. «Diese Serenade wächst und gedeiht grossartig», zeigte sich Jud erfreut.

Und Religionslehrer Thomas Kleinhenz sagte: «Für mich ist dieser musikalische Anlass stets das Highlight des Jahres. Denn er ist ein Spiegel dessen, was die Schülerinnen und Schüler ein Jahr lang fleissig geübt haben. Diese Serenade ist ein wunderschönes musikalisches Gefäss. Ich bewundere, zu was Jugendliche ausserhalb des Klassenzimmers fähig sind.»