Uitikon
Gemeinderat spricht 25'000 Franken für Überarbeitung des kommunalen Denkmalschutzinventars

Das Inventar ist eine wichtige Arbeitsgrundlage bei Planungs- und Bauprojekten. Allerdings sei es schon seit 40 Jahren nicht mehr überarbeitet worden, erklärt der Uitiker Gemeinderat.

Lukas Elser
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Ein Beispiel eines denkmalgeschützten Hauses in Uitikon ist der Schopf an der Schlierenstrasse 1.

Ein Beispiel eines denkmalgeschützten Hauses in Uitikon ist der Schopf an der Schlierenstrasse 1.

Lukas Elser

Der Uitiker Gemeinderat hat einen Kredit von 25’000 Franken für die Überarbeitung des Inventars schützenswerter Objekte gesprochen. Die Überarbeitung soll im Herbst stattfinden. In einer Mitteilung schreibt der Gemeinderat: «Mit dem Inkrafttreten des Planungs- und Baugesetzes im Jahr 1976 entstand für den Kanton und die Gemeinden die Pflicht, Inventare über potenzielle Schutzobjekte zu erstellen.»

Das kantonale Inventar für Denkmalschutzobjekte von überkommunaler Bedeutung sei zwischen 2014 und 2018 überarbeitet worden. Anders sieht die Situation dem Gemeinderat zufolge beim jetzt im Fokus stehenden kommunalen Inventar aus: «Das gemeindeeigene Inventar blieb hingegen in den vergangenen 40 Jahren unverändert in Kraft», heisst es in der Mitteilung.

Das Inventar sei eine wichtige Arbeitsgrundlage bei Planungs- und Bauprojekten. Zum Beispiel werde damit sichergestellt, dass bei Entwicklungsprozessen die verschiedenen öffentlichen und privaten Interessen aufeinander abgestimmt werden könnten. Die Firma AD&AD aus Cevio TI wird die Gemeinde bei der Inventarüberarbeitung begleiten.