Uitikon
Der Frühlingsmarkt ist zurück – Kind und Kegel bestürmten die 22 Stände

Der Frühlingsmarkt in Uitikon fiel letztes Jahr Corona zum Opfer. Nun konnte er wieder durchgeführt werden. Die Besucherinnen und Besucher kamen in Scharen.

Christian Murer
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Der Markt bietet immer wieder schöne Begegnungen mit alten und neuen Bekannten und Nachbarn.
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Trotz durchzogenem Wetter war der Markt sehr gut besucht.
Auch die Jugi Uitikon war wieder dabei.
Die ganze Welt war am Markt vertreten: Bei Beat Zürrer gab es köstliche Spezialitäten aus Schottland von der Cake Manufaktur.
Auch Witziges und Dekoratives aus Ton für Haus und Garten war dabei: Die Werke von Alexandra Maurer und Sebastian Weidmann sind alles Unikate.
Das Kinderschminken des Elternvereins ist eine Attraktion für Kinder: Wunderschön geschminkt sind Laraina und Emilia.
Eine kleine Geste mit grosser Wirkung: Am Frühlingsmarkt wurden zum zweiten Mal Velos für Afrika gesammelt.
Auch Gemeindepräsident Chris Linder, Jugendarbeiterin Danielle Misteli und Gemeinderat Daniel Schwendimann waren am Markt anzutreffen.
 Die Spezialitäten aus dem Urnerland waren gefragt.
Das Angebot von Gotfried Stutz aus Birmensdorf war heiss begehrt, vor allem bei der jungen Kundschaft.

Der Markt bietet immer wieder schöne Begegnungen mit alten und neuen Bekannten und Nachbarn.

Christian Murer / Limmattaler Zeitung

Seit mehr als 25 Jahren wird der Frühlingsmarkt in Uitikon durchgeführt. Im vergange- nen Jahr fiel er wegen der Covid-19-Pandemie allerdings ins Wasser. Diesen Samstag konnte er zur Freude vieler wie- der stattfinden. Das Bedürfnis, unter die Leute zu kommen, um einzukaufen, zu degustieren oder das ausrangierte Velo für die Afrika-Aktion abzugeben war riesig.

Kind und Kegel bestürmten trotz nasskaltem Wetter die 22 Stände rund ums Üdiker-Huus. Verkauft wurden Backwaren, Käse, Fleischprodukte, Liköre und Schnaps, verschiedene Geschenkartikel sowie diverse Pflegeprodukte. Organisiert hatte den Markt die Kultur- und Freizeit-Kommission. «Zusammen mit meinen Kolleginnen und Kollegen sowie Désirée Setz von der Gemeinde haben wir den Frühlingsmarkt auch dieses Mal auf die Beine gestellt», sagte Organisatorin Barbara Huber, die selber auch einen Stand mit Früchten, Blumen und Gebranntem hatte.

«Die Menschen konnten mehr als ein Jahr lang nicht mehr zusammenkommen. Deshalb haben viele das Bedürfnis, wieder einmal Freunde und Bekannte zu treffen»,

freute sich Barbara Huber.

Auch die Jugendarbeit war mit einem Stand dabei

Zum zweiten Mal dabei war Beat Zürrer aus Ebertswil mit seinem schottischen Stand: «Alle meine Cake-Rezepte kommen aus Schottland», sagte Zürrer. Er sei ein Verkäufer mit einem geschliffenen schottischen Mundwerk. Fester Bestandteil des Frühlingsmarkts ist der Stand der «Jugi Uitikon». «Wir sind eigentlich jedes Jahr am Frühlings- und Herbstmarkt dabei. Unser Ziel ist es, dass sich die Jugendlichen im Alter von 12 bis 18 Jahren in der Gemeinde präsentieren können, damit sie auch positiv wahrgenommen werden», sagte Jugendarbeiterin Danielle Misteli, die den Jugendlichen auch sonst einiges bietet. Im Normalfall würden am Mittwochnachmittag im Jugendhaus auf der Allmend beim Hallenbad die Hausaufgaben gemacht und am Freitagabend könne – in coronafreien Zeiten natürlich – gekocht werden. «Vor Corona kamen jeweils etwa vierzig bis fünfzig Jugendliche zusammen», so Misteli.

Zum zweiten Mal wurden am Markt Velos für Afrika gesammelt

Auch Gemeindepräsident Chris Linder flanierte auf dem Dorfplatz zwischen den Ständen:

«Ich bin sehr erfreut über das Echo, das es gegeben hat. Auch ganz viele neue Gesichter sind gekommen. Das zeigt doch, dass solche Aktivitäten von der Bevölkerung geschätzt werden.»

Er sei sehr froh, dass man bald einmal wieder den Normalzustand haben werde.

Bereits zum zweiten Mal wurden am Markt gebrauchte Velos für Afrika gesammelt. Die Idee entstand an einer Veranstaltung, an der Barbara Huber zum ersten Mal mit der Organisation Velafrica in Berührung kam. Die Organisation sammelt ausgediente Velos, repariert sie in Sozialeinrichtungen in der Schweiz und verschifft sie schliesslich nach Afrika zu ihren Partnern. Diese halten sie in Schuss und ver-kaufen sie der lokalen Bevölkerung. «Diesmal kamen über sechzig Velos zusammen», freute sich Huber.

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