Schlieren
Frühförderung: Stadtrat verlängert Vertrag mit Programm «Zeppelin»

Schwangere können weiterhin auf die Unterstützung der Stadt Schlieren zählen. Der Stadtrat hat ein entsprechendes Programm verlängert.

Lukas Elser
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Schwangere können in Schlieren Hilfe beanspruchen. Die Stadt unterstützt weiterhin das Programm Zeppelin.

Schwangere können in Schlieren Hilfe beanspruchen. Die Stadt unterstützt weiterhin das Programm Zeppelin.

Themenbild: Hannes Thalmann

Der Stadtrat will Familien und Schwangere weiterhin unterstützen. Er hat jüngst die Leistungsvereinbarung für das familienunterstützende Programm «Zeppelin – familien startklar» zum Preis von 14'000 Franken verlängert.

Die Erfahrungen mit dem Programm seien «unverändert positiv», heisst es im Beschluss des Stadtrats: «Die Leistungen erreichen jene Familien mit entsprechenden Bedürfnissen, die Arbeitsweise der Mitarbeitenden ist professionell, zielgerichtet, umsichtig und nachhaltig.»

Elf Gruppentreffen und ein Familienplatz

Das Angebot umfasst jährlich elf Gruppentreffen sowie einen sogenannten Familienplatz. Die Treffen sollen den Austausch und die Vernetzung unter Familien fördern und sie über unterstützende Angebote und Einrichtungen in der Gemeinde und der Region informieren. Für die Kinder sollen die Treffen erste Spielerfahrungen mit Gleichaltrigen ermöglichen.

Der Familienplatz ist für Schwangere und Familien mit mehrfachen psychosozialen Belastungen gedacht. Das Angebot soll sie unterstützen und Beratung bieten, damit sie zu ihren Kindern eine gute Bindung aufbauen können.

Wie der Stadtrat schreibt, werden die Angebote von Zeppelin inzwischen grösstenteils durch den Kanton finanziert. Davon ausgeschlossen seien nur die erwähnten Gruppentreffen und die Begleitung von Familien während der Schwangerschaft. Für diese Leistung müsse weiterhin die Gemeinde aufkommen. Der Stadtrat verspricht aber, dass sich die Hälfte der Kosten dafür bis Ende 2023 zurückerstatten liessen – dies im Rahmen des Kantonalen Integrationsprogramms.

Bei der alten Leistungsvereinbarung mit «Zeppelin», die noch bis Ende 2021 galt, musste die Stadt Schlieren wesentlich mehr Geld ausgeben, da sich der Kanton nicht so wie heute beteiligte. Für die Jahre 2020 und 2021 war es nämlich noch ein Kredit von etwas mehr als 210'000 Franken.