Schlieren
Stadt Schlieren ersetzt Wasserleitung aus dem Jahr 1933 – das kostet eine Viertelmillion Franken

Der Schlieremer Stadtrat hat eine gebundene Ausgabe von knapp 250’000 Franken für eine neue Wasserleitung im Rosenweg bewilligt.

LiZ
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Der Stadtrat investiert in die Wasserversorgung. Im Bild das Schlieremer Stadthaus.

Der Stadtrat investiert in die Wasserversorgung. Im Bild das Schlieremer Stadthaus.

Severin Bigler

Die rund 100 Meter lange Wasserversorgungsleitung im Rosenweg stammt aus dem Jahr 1933. Die Leitung sei marode und müsse nur schon wegen des Alters saniert werden, schreibt der Schlieremer Stadtrat in einem kürzlich veröffentlichten Beschluss. Nach mehreren Leitungsbrüchen in den letzten zwei Jahren ergebe sich eine hohe Dringlichkeit für die Sanierung. Der Stadtrat hat deshalb eine gebundene Ausgabe in der Höhe von knapp 250’000 Franken bewilligt. Neben der genannten Versorgungsleitung sehe das Projekt die Erneuerung diverser Hausanschlüsse und eines Hydranten vor. Total würden rund 105 Meter Leitung verbaut.

Mit dem Anschluss an die bestehende Versorgungsleitung aus dem Jahre 2008 auf Seite Lachernweg und an die bestehende Versorgungsleitung aus dem Jahre 2010 in der Austrasse könne ein weiteres Teilstück des Wasserversorgungsnetzes erneuert werden, was die Versorgungssicherheit erhöhe und die Anfälligkeit für Schäden minimiere, heisst es im Stadtratsbeschluss.

Im ersten Jahr nach Inbetriebnahme würden Kapitalfolgekosten von rund 2200 Franken anfallen. Ursprünglich seien die Arbeiten für das Jahr 2023 vorgesehen gewesen. Daher seien in der Investitionsplanung 2022 auch keine entsprechenden Kosten vorgemerkt, wie es weiter heisst. Der äusserst schlechte Zustand der Wasserleitung mache nun aber eine sofortige Sanierung unumgänglich, was zu nicht budgetierten Ausgaben noch im Jahr 2022 führe.