Corona-Virus

Noch mehr Limmattaler Gemeindehäuser werden geschlossen

Um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen, empfangen Stadt- und Gemeindehäuser im Limmattal Besucher nur bei absoluter Notwendigkeit und telefonischer Voranmeldung.

Um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen, empfangen Stadt- und Gemeindehäuser im Limmattal Besucher nur bei absoluter Notwendigkeit und telefonischer Voranmeldung.

Viele Gemeindeverwaltungen im Limmattal bleiben die Türen verschlossen. Andere reduzieren die Öffnungszeiten stark.

Nachdem bereits verschiedene Limmattaler Gemeindeverwaltungen angekündigt haben, dass sie die Schalteröffnungszeiten aufgrund der Corona-Krise verkürzen (Oberengstringen, Geroldswil) oder die Termine im Gemeindehaus nur noch nach telefonischer Anmeldung angeboten werden (Unterengstringen), haben nun weitere Gemeinden Massnahmen ergriffen. Die Stadt Dietikon teilt mit, dass seit gestern sämtliche städtischen Verwaltungsgebäude grundsätzlich nicht mehr öffentlich zugänglich sind. Die Verwaltung sei aber während der normalen Öffnungszeiten telefonisch, per E-Mail oder online erreichbar.

Es gibt aber Spezialfälle. Einsicht in Bauprojekte oder andere öffentliche Auflagen sind nach telefonischer Anmeldung möglich. Beim Betreibungsamt gelten die üblichen Öffnungszeiten. Während dieser werden aber ausschliesslich Pfändungsvollzüge und Zustellungen ohne telefonische Voranmeldung vorgenommen. Bereits reservierte Trauungen oder Eintragungen einer Partnerschaft finden statt. Es werden ausschliesslich das Paar, die Trauzeugen und ein allfälliger Dolmetscher zugelassen. Ebenfalls stattfinden werden bereits vereinbarte Termine für die Ehevorbereitung und die Vorbereitung der eingetragenen Partnerschaft, sofern der Termin bis Ende Mai reserviert ist. Auch vereinbarte Termine für Kindesanerkennungen finden statt. Todesfälle im Zivilstandskreis Dietikon werden beurkundet. Gleiches gilt für Geburten. Todes- und Geburtsurkunden können via Onlineschalter bestellt werden.

Ab heute bleiben die Türen der Gemeindeverwaltung auch in Urdorf geschlossen. Auch dort verweist man darauf, dass die Verwaltung während der Öffnungszeiten telefonisch oder per E-Mail erreichbar sei. Sollte eine Dienstleistung nicht auf diesen Wegen verfügbar sein, könne ein persönlicher Kontakt auf Anmeldung erfolgen.

In Weiningen bleiben die Schalter ebenfalls geschlossen. Zwingend notwendige Besuche bei der Verwaltung seien nur nach telefonischer Terminvereinbarung möglich. Dieselbe Vorgehensweise gilt auch in Aesch. Auch dort sind die Türen der Gemeindeverwaltung geschlossen.

In Birmensdorf wird sich die Gemeindeverwaltung ab heute auf die unverzichtbaren Aufgaben – also die Wasserversorgung, die Entsorgung, die Zusatzleistungen zur AHV/IV, die wirtschaftliche Hilfe, das Bestattungsamt sowie die Finanzen – konzentrieren. Das Gemeindehaus sei neu von Montag bis Freitag von 9 bis 12 Uhr ­geöffnet. Und zwar nur nach ­Terminvereinbarung, teilt die Gemeinde mit. Die Mitarbeitenden würden weiterhin arbeiten, aber in reduzierter Besetzung. Das angeordnete OfficeSplitting habe zum Ziel, dass nur noch die Hälfte der Mitarbeitenden pro Abteilung oder Geschäftsfeld am Arbeitsplatz anwesend sei. Die Helpline 044 739 12 10 gebe Auskunft zu praktischen Fragen rund um das Corona-Virus. In Oetwil ist die Verwaltung ab sofort nur noch montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr ­offen. Auch dort gilt für dringende Termine eine vorgängige ­Anmeldung. Das Stadtbüro Schlieren ist zurzeit täglich von 9 bis 12 Uhr geöffnet. Es wird gebeten, auf persönliche Besuche zu verzichten. Die Gemeindeverwaltung Uitikon ist inzwischen ganz geschlossen. In Bergdietikon bittet die ­Gemeinde darum, unan­gemeldete Schalterbesuche zu unterlassen. Es werden nur noch Termine ­angeboten, die vorgängig ­vereinbart worden sind.

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